Handball-Sparte

Hier finden sie alle Informationen zur Handball-Sparte des MTV Wittmund.

Ansprechpartnerin:

Elli Hauschild, Tel.: 04462-6418, Eli.hauschild@t-online.de

 

HANDBALL - HVN will noch diese Woche eine Erklärung abgeben – Aufstieg in die 3. Liga noch ungeklärt

Auf Taktiktafeln und Bälle müssen die Sportler und Trainer vorerst weiter verzichten. Doch auch wenn die Saison abgebrochen wird, arbeitet die Handballregion an Alternativen zum Ligabetrieb. BILD: Joachim Albers
Auf Taktiktafeln und Bälle müssen die Sportler und Trainer vorerst weiter verzichten. Doch auch wenn die Saison abgebrochen wird, arbeitet die Handballregion an Alternativen zum Ligabetrieb. BILD: Joachim Albers
 

HANNOVER/WITTMUND. Die Handballer in den Staffeln des Handballverbands Niedersachsen (HVN) werden den Spielbetrieb nicht mehr aufnehmen. Das machten Präsident Stefan Hüdepohl und Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof nach einer Onlinekonferenz am Montag deutlich. Für sie ist der Saisonabbruch nur noch Formsache. „Die Beschlüsse der Bundes- und Landesregierungen zwingen uns, die Saison für die Mannschaften der Ober-, Verbands- und Landesligen sowie der Landesklassen für beendet zu erklären“, teilte Hüdepohl mit.

Am Montag hatte es einen Online-Austausch des Präsidiums mit den Vertretern der Handballregionen und -bezirke gegeben. Die Regionen waren sich einig, dem Entschluss des Landesverbandes zu folgen und den Spielbetrieb ebenfalls einzustellen. Schon vor dem Austausch mit den Regionen hatte der HVN die Vereine befragt, die mit Mannschaften in den Ober-, Verbands- und Landesligen sowie den Landesklassen vertreten sind. Allein von den 164 Vereinen der Landesliga und -klasse hatten sich knapp 90 Prozent für einen Saisonabbruch ausgesprochen. Alle bereits ausgetragenen Begegnungen sollen aus der Wertung genommen werden. Damit folgen die Niedersachsen dem Weg, den zuvor schon die Verbände aus Bayern und Baden-Württemberg eingeschlagen haben.

Laut HVN-Vizepräsident Jens Schoof hält der Deutsche Handballbund derzeit noch daran fest, in den dritten Ligen Aufsteiger aus den Oberligen aufzunehmen. „Das hat zur Folge, dass wir in den nächsten Wochen eine Abfrage bei den Vereinen der Oberligen der Frauen und Männer starten und die Bereitschaft zur Teilnahme einer Aufstiegsrunde abfragen“, sagte Schoof über das weitere Vorgehen in den Oberligen. Sobald klar sei, wie groß das Interesse ist, müsse der HVN einen Modus zur Ermittlung der Aufsteiger erarbeiten. Dabei geht es jedoch nicht nur um Spielpläne. Auch Hygiene- und Testkonzepte müssen erstellt und an die Begebenheiten angepasst werden.

HANDBALL - Untere Ligen sollen nach Ende des Lockdowns schnell wieder spielen

OSTFRIESLAND. Mit den Vereinen der Ober- und Verbandsligen hat der Handballverband Niedersachsen (HVN) bereits über mögliche Modelle bei einem Neustart der Saison 2020/21 diskutiert. Nun gibt es auch erste Zeichen von der Handballregion Ems-Jade, die die unteren Spielklassen organisiert. Karsten Hogen, Trainer des Regionsoberligisten HSG Friedeburg/Burhafe, wünscht sich zu gegebener Zeit den Dialog, sieht dem Ganzen aber auch entspannt entgegen.

Neustart im Februar angesetzt

Der erweiterte Vorstand hat jetzt in einer Sitzung die Fortsetzung des Spielbetriebes am 6. Februar angedacht und will bis Juni/Juli die verbleibenden Spiele austragen. Im September, so hoffen die Verantwortlichen, sollte dann die Saison 2021/22 in einigermaßen geordneten Bahnen starten können. „Im Seniorenbereich ist der Plan, mit dem bestehenden Spielplan wieder einzusteigen, damit nicht unnötig viele gebuchte Hallenzeiten wegfallen“, erklärt der Vorsitzende der Handballregion Ems-Jade, Helmut Schuirmann, in einer Mitteilung.

Spieltage werden angehängt

Die ausgefallenen Spieltage werden an den letzten Spieltag am 24./25. April angehängt. Bei den übrigen offenen Spielen sollen sich die Vereine untereinander einigen. Die nachzuholenden Spiele können innerhalb der Wochen nachgeholt oder auch an den Spielplan über den 25. April hinaus angehängt werden. Dem Plan des Vorstandes geht die Hoffnung voraus, dass die Sporthallen Mitte Januar wieder geöffnet werden. „Sollte es wieder losgehen, bräuchten wir vier bis acht Wochen Vorlauf bis zum ersten Punktspiel“, sagt Karsten Hogen.

Das Problem besteht aktuell vor allem darin, dass die Sporthallen in ganz Deutschland geschlossen sind und weder trainiert werden kann, noch darf. „Allein die Öffnung der Hallen bis Januar könnte schwierig werden“, spekulierte Hogen bereits vor der Mitteilung des Vorstandes. Und der Coach der HSG Friedeburg/Burhafe erkennt noch ein Problem: „Als wir im Sommer wieder in die Halle durften, waren anfangs die Duschen noch gesperrt. Wenn das jetzt wieder der Fall sein sollte, werden wir nicht trainieren.“ Nach 90 Minuten Sport könne man niemanden durchgeschwitzt nach draußen in die Kälte schicken.

„Nichts übers Knie brechen“

Ab der Landesliga aufwärts scheint es das Credo zu geben, dass es weitergehen und die Saison irgendwie zu Ende gebracht werden muss. Für die unteren Klassen mache es „keinen Sinn, das dann hauruckartig durchzuziehen“, sagt Hogen. „Bevor man irgendwas übers Knie bricht, könnte man zumindest darüber nachdenken, die kleineren Ligen auszusetzen.“ Eine Spielzeit 2020/21 hätte dann nie stattgefunden und die Teams könnten die Zeit mit Freundschaftsspielen überbrücken.

Einfachrunden oder Playoff-Turniere

„Ich glaube kaum, dass wir noch eine normale Runde spielen können“, erklärt der HSG-Coach und verweist darauf, dass manche Teams erst ein oder sogar noch gar kein Spiel absolviert haben. Falls ab dem 6. Februar nicht gespielt werden kann, sollen je nach Möglichkeit Einfachrunden und eventuell Playoff-Turniere absolviert werden. Hierüber werde zu gegebener Zeit nochmals beraten, teilt der Vorstand weiter mit.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 04.12.2020

 

Wittmund. (SV) Die Handballregion Ems-Jade weist nochmals auf die Schiedsrichter-Börse, die am kommenden Montag ab 19 Uhr in Steinhausen, Gaststätte „Altdeutsche Diele“, stattfindet, hin. Unter der Leitung von Helmut Schuirmann und Gerold Eden werden die Ansetzungen bis zum Jahresende vorgenommen. Erörtert werden soll mit den Vereins-Schiedsrichterwarten auch der Ausgleich der noch sechs fehlenden Schiedsrichter-Gespanne für den Spielbetrieb auf Landesebene.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 13.10.2020

HANDBALL - Neben dem üblichen Spielbericht sind zusätzliche Listen erforderlich – Offene Fragen im Jugendbereich

Bis Renke Jelken mit der HSG Friedeburg/Burhafe in die Punktrunde starten kann, sind noch einige organisatorische Dinge zu klären. BILD: Joachim Albers

WITTMUND/FRIESLAND/WILHELMSHAVEN. (SV) Die Verantwortlichen der Handballregion Ems-Jade haben die Termine für den Saisonstart auf Regionsebene festgelegt, damit sich die Vereine angesichts der umfangreichen Auflagen vorbereiten können. Dabei haben sie sich an den Empfehlungen des Handballverbandes Niedersachsen zum Hygienekonzept für die Ausrichtung von Punktspielen orientiert. Für die Vereine HG Jever/Schortens und JSG Varel bleibt nur noch wenig Zeit, weil bereits Anfang September die Jugend-Relegationsbegegnungen auf Verbandsebene beginnen.
Nach wie vor steht die stufenweise Abwicklung des Sportbetriebs der Saison 2020/21 in Niedersachsen unter dem Vorbehalt, dass die Infektionszahlen nicht signifikant ansteigen. Steigen die Zahlen in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt an, ist mit sofortigen regionalen Beschränkungen zu rechnen. Um dies zu vermeiden, sind auch die Sportvereine angehalten, sich an die jeweils vor Ort geltenden Bedingungen zu halten.
Großer Aufwand
Der Verband hat dazu zusätzliche Empfehlungen erarbeitet, die die rechtlich bindenden Grundlagen der Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und die Verfügungen der jeweils zuständigen kommunalen Gebietskörperschaften in der jeweils gültigen Fassung ergänzen sollen. Dazu gehört auch zu jedem Spiel eine Mannschaftsliste. Der Spielberichtsbogen reicht nicht aus, weil dieser keine Adressen, Telefonnummern und Unterschriften der Sportler enthält. Zudem ist nach den bestehenden Regelungen ein zusätzlicher Gesundheitsfragebogen von allen beim Spiel anwesenden Personen auszufüllen. Dieser dient ausschließlich zur Nachverfolgung etwaiger Infektionsketten und ist vier Wochen vom ausrichtenden Verein aufzubewahren. Der Handballverband Niedersachsen hat seinen Vereinen inzwischen die entsprechenden Formulare zur Verfügung gestellt. Der Heimverein hat dafür Sorge zu tragen, dass vor Spielbeginn alle erforderlichen Angaben vorliegen. Dafür hat er einen Hygienebeauftragten zu stellen. Während die Erstellung des Spielberichts inzwischen online erfolgt, erfordert die praktische Umsetzung der zusätzlichen Listen und Bögen einen erheblichen zeitlichen Aufwand.
Arbeit im Vorfeld
Hier sollten die Vereine vorarbeiten und zum Spiel bereits vorbereitete Formulare zur Übergabe an den Hygienebeauftragten mitbringen. Bis zum Saisonstart ist noch zu klären, ob bei noch minderjährigen Handballern die Erziehungsberechtigten den Gesundheitsfragebogen zu unterschreiben haben. Auf den ausrichtenden Heimverein warten aber noch weitere organisatorische Auflagen, um ein Spiel abzuwickeln.
Zusätzliche Pausen
Es müssen Regelungen für einen zeitlich versetzten Zugang der Mannschaften und Schiedsrichter zur Halle, zur Benutzung der Umkleidekabinen und Duschräume, des Betretens und Verlassen der Spielfläche getroffen werden. Sollten mehrere Spiele an einem Tag stattfinden, sind Pausen einzuplanen, die unter anderem zur Desinfizierung und Durchlüftung der Halle genutzt werden. Für Zuschauer haben die Vereine zusätzliche Vorgaben zu erfüllen.
Ob angesichts dieser umfangreichen Auflagen alle bislang gemeldeten Mannschaften den Spielbetrieb der Saison 2020/21 aufnehmen werden, bleibt abzuwarten. Auf Regionsebene finden die ersten Punktspiele im Seniorenbereich am 3./4. Oktober statt. Die Vereine können ihre Heimspieltermine im Spielplansystem eingeben. Die B- und C-Jugendlichen starten dagegen wegen der vorgeschalteten Relegationsspiele auf Verbandsebene erst am 31. Oktober/1. November. Im D- und E-Jugendbereich beginnen die Spiele am 28./29. September. Nachmeldungen für diese Altersklassen nimmt der Vorsitzende der Region, Helmut Schuirmann aus Esens, per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! noch entgegen.
Nachmeldung möglich
Festgelegt wurde inzwischen, dass die Mannschaften der weiblichen D-Jugend zunächst in zwei Staffeln nach regionalen Gesichtspunkten eine einfache Hinrunde bis zum Dezember abwickeln. Die Teams der männlichen D- und E-Jugend absolvieren in einer Staffel ebenfalls eine einfache Hinrunde. Die weibliche Jugend E spielt eine Hin- und Rückrunde. Auch diese soll im Dezember abgeschlossen sein. Da sich erfahrungsgemäß bis dahin neue Mannschaften gebildet haben, besteht für die Vereine die Möglichkeit, diese für die ab Januar beginnende Rückserie zu melden. Der Turnierbetrieb für die jüngsten Handballer soll nach den Herbstferien beginnen. Um die aktuellen Hygienevorschriften einzuhalten, soll der Start zunächst mit jeweils drei Mannschaften pro Veranstaltung erfolgen.
Die nötigen Formulare und weitere Informationen zum Hygienekonzept sowie Handlungsempfehlungen stellt der Handballverband Niedersachsen den Vereinen auf seiner Internetseite zur Verfügung. Dort gibt es es auch die Links zu den Verordnungen des Landes Niedersachsen.
Mehr Infos unter www.hvn-online.de

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 18.08.2020

VAREL/OSTFRIESLAND. (SV) Die Handballregion Ems-Jade hat unter strenger Beachtung der aktuellen Corona-Regelungen in Varel einen ersten Schiedsrichter-Grundlehrgang organisiert. Fünf Vereine haben dabei das Ausbildungsangebot genutzt. Der Regions-Vorsitzende Helmut Schuirmann teilte jetzt mit, dass alle Teilnehmer den abschließenden Regeltest bestanden haben.

Nachdem erste Lehrgangsplanungen der Handballregion Ems-Jade noch an den coronabedingten Auflagen scheiterten, fanden am vergangenen Wochenende in Varel im Schulungsraum der Deharde-Halle sowie in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden unter der Leitung der Referenten Karl-Heinz Schwarzenberger und Lara Droege sowohl der theoretische als auch der praktische Teil der Schiedsrichter-Grundausbildung unter Beachtung der Abstands- und Hygienerichtlinien statt. Am Sonntag stand für die 21 Teilnehmer zum Abschluss des Lehrgangs der Regeltest auf dem Programm. Bestanden haben auch Anica Ziemer (HSG Friedeburg/Burhafe) und Nico Tuchlintsky (HG Jever/Schortens).

Bis zum 6. Juli können sich Interessenten für eine weitere Schiedsrichtergrundausbildung der Handballregion Ems-Jade über das Seminarmodul des Verbandes anmelden. Dieser Lehrgang findet vom 10. bis zum 12. Juli im Vereinsheim von Concordia Ihrhove und der benachbarten Halle in Westoverledingen statt. Als Referenten fungieren Klaus-Günter und Nils Makovicka (Wilhelmshaven). Insgesamt stehen 35 Plätze zur Verfügung, zwölf davon sind bereits vergeben.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 02.07.2020

Handball-Frauen / Nach Aufstieg in die Regionsliga Schiedsrichter mit entsprechender Lizenz zwingend erforderlich

                    Schiedsrichter P. Frerichs

Nachdem unsere Handball-Damenmannschaft in die Regionsliga Ems-Jade aufgestiegen ist (Herzlichen Glückwunsch dazu !!!), muss der MTV-Wittmund jetzt einen entsprechend lizensierten Schiedsrichter für den Spielbetrieb stellen. Bisher gab es keinen derartigen Schiedsrichter in den Reihen des MTV. Jetzt aber konnten die Aktiven verkünden, dass sie eine Lösung gefunden haben. P. Frerichs (Bild) aus Uplengen verfügt über die entsprechende Lizenz und die Wittmunder Handballerinnen konnten ihn dafür gewinnen, dass er in der neuen Saison für den MTV-Wittmund als Schiedsrichter tätig wird. Damit steht einem guten Anfang in der höheren Spielklasse nichts mehr im Wege. Wir wünschen den Handball-Damen viel Erfolg!

 

Wittmund/Friedeburg. (CSA) Die Handballerinnen des MTV Wittmund haben sich am Wochenende im Nachbarschaftsduell bei der HSG Friedeburg/Burhafe II durchgesetzt. In der Regionsklasse gewannen die Gäste mit 18:13. Die erste Garde der HSG war gegen den FC Oldersum hingegen erfolgreicher. (SV) Während die Regionsligahandballer des TuS Esens nach der 26:34-Niederlage beim SV Warsingsfehn auf dem letzten Tabellenplatz verharren, haben die Handballerinnen der HSG Friedeburg/Burhafe und des MTV Wittmund ihre Aufstiegsambitionen unterstrichen.

Regionsklasse Frauen

Die HSG Friedeburg/Burhafe II zog trotz der 13:18-Niederlage gegen den Tabellenführer MTV Wittmund ein positives Fazit. Bis zur elften Spielminute führten die Gastgeberinnen mit 5:2. Erst als der MTV in der Abwehr offensiver agierte und einige Tempogegenstöße erfolgreich abschloss, gingen die Gäste bis zur Pause mit 10:6 in Führung. Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Beim MTV führt man die nicht überzeugenden Leistungen auf die lange Spielpause zurück. Für die restlichen sechs Begegnungen wird das Training intensiviert.

HSG Friedeburg/Burhafe II: Frerichs und Jochens im Tor; Adams (4), Brunokowski (2), Böhling (1), Fähnrich, Lewin (1), Brabander, Meins (1), B. Ziemer (2), A. Ziemer (1), Dierkes (1), Bucher.

MTV Wittmund: Böttcher im Tor; Ciach (4/2), Lumpe (4), Behrends (3), Korn (3), Buschmann (2/2), Brelage (1), Müller (1), Doden, Kanbach, Steffens, von Kroge.

Auszüge aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 11.03.2020

 

Wilhelmshaven. (SV) Das Interesse am Grundkurs zum Themenbereich „Kinderhandball“ für Betreuer der Handballregion Ems-Jade vom 27. bis zum 29. März in Wilhelmshaven ist sehr groß. Bereits mehr als zwei Drittel der Teilnehmerplätze sind bereits vergeben. Interessierte sollten deshalb ihre Anmeldungen kurzfristig über den Seminarkalender des Handballverbandes Niedersachsen vornehmen.

 

Handball - Gegen die HG Jever/Schortens II gelang der fünfte Sieg der Saison - MTV Wittmund bleibt auf Kurs

Die HSG Friedeburg/Burhafe um Wencke Theis (am Ball) war den Gästen aus Friesland  in allen Belangen überlegen.   BILD: Jochen Schrievers
Die HSG Friedeburg/Burhafe um Wencke Theis (am Ball) war den Gästen aus Friesland in allen Belangen überlegen. BILD: Jochen Schrievers

Der TuS Esens II hat sich gegen den SV SF Larrelt II durchgesetzt. 22:16 hieß es am Ende der Partie.

WITTMUND. (sv) Während die Handballerinnen des TuS Esens II den ersten Saisonsieg (22:16 beim SV SF Larrelt II) in der Regionsoberliga gefeiert haben, meldete der Aufsteiger zur Regionsliga der Frauen, die HSG Friedeburg/Burhafe I, bereits den fünften Saisonerfolg. Da der Tabellenführer MSG Moorsum/Wangerland nicht aufsteigen kann, ist die HSG I jetzt erster Anwärter auf den Aufstiegsplatz zur Regionsoberliga.

Regionsoberliga Frauen

Erster Saisonsieg für den TuS Esens II: 22:16 wurde der Tabellennachbar SV SF Larrelt II bezwungen. Dabei sah es zunächst gar nicht nach diesem Erfolg aus. Die Emderinnen führten nach einer Viertelstunde mit 7:3. Doch nach und nach fanden die TuS-Spielerinnen ihren Spielrhythmus und schafften bis zum Seitenwechsel den 9:9-Zwischenstand. Nachdem Saskia Terstappen mit einem Doppelschlag erstmals eine Zwei-Tore-Führung erzielte (16:14, 44.), bekamen die Gäste Oberwasser. Dem 17:15 folgten fünf TuS-Treffer in Folge (51. bis 58.), der erste Sieg war den Bärenstädterinnen nicht mehr zu nehmen.

TuS Esens: Martin im Tor; B. Rosenbohm, Gesch, Dirks (5 Tore), Willms (4), Hinrichs, Wichmann (3), Thedinga (1), Kosel, Ihben (1), Glanzer, M. Rosenbohm (4/2 Siebenmeter), Wendeling, Terstappen (4).

Regionsliga Frauen

Die Spielerinnen des SV Bentstreek ärgerten sich nach dem Abpfiff der Heimpartie gegen die HSG Weener/Bunde über zwei ausgelassene Siebenmeterchancen – angesichts der knappen 11:12-Niederlage verständlich. Da aber auch der Gegner vier seiner sechs Strafwürfe nicht verwandelte, wurde das Ergebnis dann doch positiver bewertet, zumal der Rückstand in der 46. Minute bereits fünf Tore betrug (7:12).

SV Bentstreek: Buss im Tor; Renken, Corbach, Harms (5/3), Baumann, Utsch, Dänekas, Filonenko, Richter, Buß (2), Timker (2), Gahl (2/1), Romeik.

Der Aufsteiger HSG Friedeburg/Burhafe ließ sich auch von den taktischen Abwehrvarianten der HG Jever/Schortens II nicht nachhaltig beeindrucken. Schnell hatte sich die Mannschaft auf die offensive HG-Deckung eingestellt, scheiterte allerdings mehrmals an der guten HG-Torhüterin Sophie Hooke. Sie hatte großen Anteil daran, dass die HSG nur mit 10:7 zur Pause führte. Im zweiten Durchgang verlief die Partie bis zur 50. Minute ähnlich. Erst danach gelangen den Gastgeberinnen fünf Tore in Folge, die am Ende zum doch noch deutlichen 23:15-Sieg führten.

HSG Friedeburg/Burhafe: Frerichs im Tor; Jochens (1), Engelbrecht, Soring (4), Eilts (4), Geisler (3), Janßen (1), Ralle (1), Behrends (5), Theis (4).

Regionsklasse Frauen

Jana Lumpe sicherte dem Spitzenreiter MTV Wittmund im Spitzenspiel gegen den Verfolger FC Stern Völlenerfehn mit ihrem Treffer kurz vor dem Seitenwechsel die knappe 13:12-Pausenführung. Da sie gleich nach Wiederbeginn auf 14:12 erhöhte, läutete sie eine spannende zweite Halbzeit ein, in der der MTV nicht mehr in Rückstand geriet. Dank einer zwischenzeitlichen Vier-Tore-Führung gelang ein verdienter, aber kräftezehrender 23:20-Erfolg. Damit entschieden die Wittmunderinnen alle Hinrundenbegegnungen für sich. In dieser Begegnung half Paula Müller beim MTV als Siebenmeter-Vollstreckerin aus.

MTV Wittmund: Säfken und Böttcher (n. e.) im Tor; von Kroge, Korn (5), Müller (4/4), Ciach (5), Lumpe (7), Andreessen (1), Behrends, Kanbach, Brelage (1).

In der Sporthalle Sandhorst standen sich mit der HSG Middels/Plaggenburg und dem TSV Germania Holterfehn zwei Verfolger des Tabellenführers MTV Wittmund im direkten Vergleich gegenüber. Die Gastgeberinnen setzten sich mit 12:9 Toren durch und sind nun auf dem zweiten Tabellenplatz angesiedelt. Bis zur Pause spielte sich keine Mannschaft einen deutlichen Vorsprung heraus. Erst Mitte der zweiten Halbzeit erzielten die Gastgeberinnen durch Maike Cramer und Laura Cassens zwei Tore zur 11:7-Führung. Dieser Vorsprung wurde in der torarmen, aber spannenden Schlussphase behauptet.

HSG 08 Middels/Plaggenburg: Ufken im Tor; Schweers, Cassens (2), Cramer (4), Lefers (2), Janssen, Heinemann (1), Badberg, Baumgartner (1/1), Bünting, Heymann (1), Einnolf (1).

Die Spielerinnen der HSG Friedeburg/Burhafe II ließen die SG Obenstrohe/Dangastermoor II in der Anfangsphase des Spiels zu weit davonziehen (7:14, 35.). Erst in der restlichen Spielzeit fanden sie die richtigen Mittel, um die SG-Abwehr zu überwinden. Die 14:18-Niederlage wurde aber nicht mehr abgewendet.

HSG Friedeburg/Burhafe II: Götz im Tor; Fähnrich, Jochens. Laura (2/1), Brunokowski, Habben-Reimers, Böhling, Jochens, Lisa, Brabander (3), Meins (1), Ziemer, Bianca (1), Ziemer, Anica (2), Straub (5), Bucher.

 

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 15.01.2020

 

JUGENDSPORT - Sportvereine schließen sich zusammen – Das Ziel: die Mannschaften und den Spielbetrieb erhalten

Die C-Jugendlichen des MTV Wittmund (in Blau) und der HG Jever/Schortens zeigen Einsatz,  hier in der Regionsliga der Saison 2018/19..   BILD: Dennis Maslo
 
Die C-Jugendlichen des MTV Wittmund (in Blau) und der HG Jever/Schortens zeigen Einsatz, hier in der Regionsliga der Saison 2018/19.. BILD: Dennis Maslo
 
Elisabeth Hauschild vom MTV Wittmund.BILD: Ina Frerichs
 
 
Elisabeth Hauschild vom MTV Wittmund.BILD: Ina Frerichs

Vereine stehen vor einem Dilemma: genug Kinder und Jugendliche, aber zu wenige Trainer.

Friesland / Ostfriesland. Sportlich aktiv zu sein macht Spaß und hält fit. Gerade Kinder spielen und toben gern. Wenn sie älter werden, lässt dieser Bewegungsdrang jedoch häufig nach. Aber auch Kinder bewegen sich heutzutage seltener: Sie sitzen oft vor dem Computer und beschäftigen sich mit ihrem Smartphone, statt nach draußen zu gehen. Digitale Medien bestimmen den Alltag und auch der demografische Wandel macht sich bemerkbar. Immer weniger Kinder und Jugendliche finden den Weg in die Sportvereine. Dabei fördern gerade Mannschaftssportarten wie Handball Zusammenhalt, Toleranz und Teamgeist, bauen Grenzen ab und Verständnis auf. Diesem Abwärtstrend, dass immer weniger Kinder und Jugendliche gemeinsam sportlich aktiv sind, möchten Vereine entgegenwirken. In der Region betreiben und fördern mehrere Sportvereine und Spielgemeinschaften ihren Nachwuchs (siehe Karte rechts).

Herausforderungen

Viele Clubs stehen inzwischen vor einem Dilemma: Wie bleiben sie bestehen? Spielgemeinschaften im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich sind eine Möglichkeit, um den Spaß am Teamsport beizubehalten und mit Mannschaften bei Spielen und Turnieren mitzumachen.

Der Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) ist nach eigenen Aussagen mit mehr als 2000 gemeldeten Jugendmannschaften in den Vereinen einer der größten Landesverbände im Deutschen Handballbund (DHB). In Friesland und Ostfriesland gehören unter anderem die HG Jever/Schortens und der MTV Wittmund zu den Vereinen, die Jugendmannschaften stellen. Die Verantwortlichen sind sich einig: Nicht der Nachwuchs fehlt, sondern die Trainer.

Für den Jugendwart Carsten Janßen von der HG Jever/Schortens und die Handballverantwortliche Elisabeth Hauschild vom MTV Wittmund ist der Zuwachs an jungen Spielern kein Problem – die Schwierigkeit sei eine ganz andere. „Wir können über Nachwuchs nicht klagen“, sagt Elisabeth, genannt Elli, Hauschild. Der MTV geht zu den Aktionstagen des Mädchen- sowie des Jungenhandballs in die Grundschulen, um Kinder für Sport zu begeistern. Mit Erfolg: Der Verein gewinnt regelmäßig neue Mitglieder. „Wir stellen fünf Stationen auf, an denen die Kinder prellen, laufen und werfen“, sagt Elli Hauschild. Auf dem Spielfeld tragen die Schüler Trikots und dürfen auf die Tore werfen – das sei für die Kinder besonders toll. Von zehn Jungen und Mädchen, die nach dem Aktionstag dazugekommen seien, würden drei oder vier langfristig am Ball bleiben, sagt sie. Ähnlich sieht es in der HG Jever/Schortens aus. Der Verein organisiert regelmäßig Schulturniere, was Jungen und Mädchen anzieht. „Die Jugend macht uns keine Sorgen“, erklärt Jugendwart Carsten Janßen, auch wenn die Spielgemeinschaft derzeit keine AGs an Schulen geben könne. Bis zur B-Jugend etwa sei der Nachwuchs ein Selbstläufer. Wenn die Jugendlichen älter werden, ziehen manche allerdings für ihre Ausbildung oder ein Studium weg. Dass es einige wieder zurückzieht und sie später wieder aktiv Handball im Verein spielen, so wie bei den Herren, freut Carsten Janßen, Claudia Janßen, Zeitnehmerin im Verein, und den zweiten Vorsitzenden Andreas Jakumeit.

„Ich bin nicht nur auf einen Sieg aus. Die Kinder sollen Spaß am Spiel haben“, erzählt Trainerin und Schiedsrichterin Elisabeth Hauschild. Vor zehn Jahren hat der Verein mit einer Kindermannschaft angefangen. Die Jungs seien jetzt in der B-Jugend, erzählt ihre Trainerin mit einem Lächeln. Auch Elli Hauschilds Sohn Björn ist aktiver Handballer. Der MTV Wittmund trainiert spielerisch die Minis, die HG bereits die noch jüngeren Handballzwerge. Beide Clubs stehen wie andere Vereine in der Region vor einem Problem: fehlende Trainer. Der MTV habe auch nicht dauerhaft ausreichende Hallenzeiten. Durch das Schulsystem, wodurch bereits die jüngeren Kinder Nachmittagsunterricht haben, können der MTV und die HG meist nur am Abend trainieren.

Ehrenamtlicher Einsatz

Um überhaupt Training zu ermöglichen, sind genügend Übungsleiter notwendig. „Wir haben viele Jüngere, die spielen wollen. Dafür brauchen wir unbedingt Trainer“, gibt Carsten Janßen zu bedenken. Solange die Heranwachsenden qualifiziertes Training bekommen und die Eltern mitziehen, laufen die Mannschaften gut. Aber das Verständnis für das Ehrenamt habe sich geändert, erzählt Andreas Jakumeit. Viele hätten keine Zeit und möchten in der Freizeit keine Verpflichtungen eingehen. Auch Elli Hauschild sieht diese Veränderung. Beide Vereine sind froh über die Menschen, die ihre Zeit in Training investieren. Ein Samstag, ein Sonntag oder das komplette Wochenende seien häufig mit Handball ausgebucht. Dieser Einsatz sei von den Ehrenamtlichen gefordert. Die Trainerausbildung erfordert mehrere Kurse, wobei die HG die Kosten übernehmen würde, wenn sich die Betreuer drei Jahre an den Verein binden.

Spielgemeinschaften – Zusammenschlüsse von Vereinen oder einzelnen Mannschaften – haben für beide Vereine positive und negative Seiten. „Es ist gut, wenn wir damit Mannschaften zusammenbekommen und den Spielbetrieb aufrecht erhalten“, sagt Elisabeth Hauschild. Andererseits gebe es weitere Strecken zu fahren, was die Eltern mehr fordere. Diese würden auch anspruchsvoller sein als früher und mehr diskutieren, wenn sie bei Spielen zugucken, sagen Carsten Janßen und Andreas Jakumeit. Doch alle sind froh über die Unterstützung, gerade bei den Jüngsten. „Vom sportlichen miteinander her sind Spielgemeinschaften schön“, sagt der HG-Jugendwart. Es sei der Spaß der Kinder, der zähle. Viele spielen gemeinsam mit ihren Freunden oder finden hier Freunde. „Ich freue mich über die glücklichen Gesichter“, sagt Elisabeth Hauschild. Das wünschen sich die Jugendbetreuer: „Trainer- und Co-Trainer-Nachwuchs. Und, dass sich die Eltern darauf besinnen, dass es schön ist, Kinder zu trainieren“, sagt Andreas Jakumeit.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 06.01.2020

 

HANDBALL - Mirco Terranova von der HSG Friedeburg/Burhafe trifft in der Regionsliga und -klasse insgesamt 59 Mal

Auch einige Spieler des TuS Esens sind in der Torschützenliste zu finden.

Miriam Korn (am Ball) erzielte für den MTV Wittmund in der Hinrunde 69 Tore.BILD: Dennis Maslo
Alter schützt vor Toren nicht: Auch mit 60 Jahren ist Ewald Willms (am Ball) für den  TuS Esens erfolgreich.   BILD: Jens Schipper
Alter schützt vor Toren nicht: Auch mit 60 Jahren ist Ewald Willms (am Ball) für den TuS Esens erfolgreich. BILD: Jens Schipper

Wittmund. (SV) Der Handballkreis Wittmund ist mit acht Mannschaften am Senioren-Spielbetrieb auf Verbandsebene und in der Region Ems-Jade beteiligt. Die gemeinsame Punktspiel-Torschützenliste der Frauen- und Männerteams führt Miriam Korn vom Tabellenführer der Regionsklasse, MTV Wittmund mit 69 Toren an. Mirco Terranova von der HSG Friedeburg/Burhafe hat im Männerbereich mit 59 Treffern die Nase vorn.

Durch die Einführung des elektronischen Spielberichts für alle Senioren-Handballspiele stehen inzwischen sehr detaillierte Informationen über die erfolgreichsten Staffel-Torschützen zur Verfügung. Diesen geben allerdings nicht in jedem Fall die tatsächlich erzielten Tore in der laufenden Saison wieder. Einige Akteure der HSG Friedeburg/Burhafe warfen sowohl in der Regionsklasse als auch in der Regionsliga Tore. Ein Beispiel dafür ist Mirco Terranova, der als Stammspieler der HSG Friedeburg/Burhafe II in fünf Begegnungen der Regionsklasse 45 Tore erzielte (damit ist er erfolgreichster Torschütze dieser Spielklasse), aber auch noch 14 Treffer für die HSG in der Regionsliga warf. Er konnte die Wittmunder Spielerin Miriam Korn (69 Tore) aber nicht übertreffen.

Mit Jana Lumpe verfügt der MTV Wittmund (bislang 59 Tore) über eine weitere Akteurin, die noch gute Chancen auf den ersten Platz der Kreis-Torschützenliste nach Abschluss der Saison 2019/20 besitzt.

Folgende Spieler aus dem Handballkreis Wittmund haben mehr als fünf Treffer erzielt: Miriam Korn, MTV Wittmund (69 Tore), Jana Lumpe, MTV Wittmund (59), Mirco Terranova, HSG Friedeburg/Burhafe (59), Max Bayer, HSG Friedeburg/Burhafe (49), Kevin Wasenmüller, HSG Friedeburg/Burhafe (42), Tobias Leerhoff, HSG Friedeburg/Burhafe (41), Frauke Gahl, SV Bentstreek (38), Torsten Becker, TuS Esens (35), Inga Buschmann, MTV Wittmund (35), Lennart Zemke, HSG Friedeburg/Burhafe (35), Kira Behrends, HSG Friedeburg/Burhafe (32), Corinna Conrad, TuS Esens (30), Lisa-Marie Thaden, TuS Esens (30), Jonathan Klein, HSG Friedeburg/Burhafe (29), Renke Jelken, HSG Friedeburg/Burhafe (28), Kira Straub, HSG Friedeburg/Burhafe (28), Maike Cramer, HSG Middels/Plaggenburg (28), Sandra Janssen, HSG Middels/Plaggenburg (28), Tanja Harms, SV Bentstreek (27), Karsten Hogen, HSG Friedeburg/Burhafe (27), Imke Wilbers, TuS Esens (26), Annika Andreesen, TuS Esens (24), Ingo Janssen, HSG Friedeburg/Burhafe (24), Ilona Einnolf, HSG Middels/Plaggenburg (23), Sebastian Meyer, TuS Esens (20), Wencke Theis, HSG Friedeburg/Burhafe (20), Joerg Feddermann, TuS Esens (19), Daniel Wessels, HSG Friedeburg/Burhafe (19), Ingo Edzards, TuS Esens (17), Andre Kowol, TuS Esens (17), Rieke Wendeling, TuS Esens (17), Anica Ziemer, HSG Friedeburg/Burhafe (17), Vanessa Soring, HSG Friedeburg/Burhafe (16), Julia-Marie Janssen, TuS Esens (15), Lea Behrends, MTV Wittmund (15), Jürgen Kröger, TuS Esens (14), Nives-Anna Ciach, MTV Wittmund (14), Sina Ralle, HSG Friedeburg/Burhafe (14), Carsten Reimer, HSG Friedeburg/Burhafe (14), Ines Bartnik, HSG Middels/Plaggenburg (13), Meike Heymann, HSG Middels/Plaggenburg (13), Tammo Meinders, HSG Friedeburg/Burhafe (zwölf), Ewald Willms, TuS Esens (elf), Daniel Hoffmann, TuS Esens (zehn), Merle Rosenbohm, TuS Esens (zehn), Sonja Lefers, HSG Middels/Plaggenburg (zehn), Andrea Dirks, TuS Esens (neun), Wilko Edzards, TuS Esens (neun), Matthias Rahmann, HSG Friedeburg/Burhafe (neun), Andreas Weber, HSG Friedeburg/Burhafe (neun), Eske Engelbrecht, HSG Friedeburg/Burhafe (acht), Lukas Bölck, HSG Friedeburg/Burhafe (sechs), Timo Potinius, HSG Friedeburg/Burhafe (fünf).

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 04.01.2020

 

Handball - Jana Lumpe erzielt 200. Saisontreffer für den Spitzenreiter der Regionsklasse

Wittmund. (sv) Zu Saisonbeginn sind die Handballerinnen der HSG Friedeburg/Burhafe in die Regionsliga aufgestiegen. Inzwischen erreichten sie in der höheren Staffel durch den 24:17-Sieg im Verfolgerduell bei der HSG Weener/Bunde den zweiten Tabellenplatz. Da Tabellenführer MSG Moorsum/Wangerland I nicht aufsteigen kann, besitzt der Regionsliga-Neuling eine gute Chance, um die nächste Staffelstufe zu erreichen. Allerdings steht den Mannschaften noch die gesamte Rückrunde bevor.

Regionsliga Frauen

Durch den 24:17-Sieg im Verfolgerduell bei der HSG Weener/Bunde rückte Aufsteiger HSG Friedeburg/Burhafe auf den zweiten Tabellenplatz vor. Aus dem erneut nur kleinen Kader der Gäste ragte Kira Behrends heraus. Sie erzielte sieben ihrer elf Tore bis zur Halbzeit (12:7-Führung für die Gäste). Als die Gastgeberinnen ihr Abwehrkonzept nach der Pause nicht umsetzen konnten, weil die Unparteiischen wiederholt Regelwidrigkeiten feststellten, protestierte der Trainer der Gastgeberinnen, Benjamin Sokolusic, derart lautstark, dass er in der 38. Minute disqualifiziert wurde. Danach verlief die Partie wieder in ruhigeren Bahnen ab, ohne dass der Sieg der Gäste noch einmal ernsthaft in Gefahr geriet.

HSG Friedeburg/Burhafe: Frerichs im Tor; Jochens (1 Tor), Engelbrecht (2), Eilts (3/2 Siebenmeter), Geisler (1), Ralle (3/2), Habben-Reimers, Behrends (11/2), Theis (3).

Regionsklasse Frauen

Die HSG Friedeburg/Burhafe II unterlag im Nachholspiel gegen den FC Stern Völlenerfehn mit 13:21. Zur Pause (8:11) bestand bei den Gastgeberinnen noch die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Doch im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste den Druck, sodass der HSG-Reserve nur noch fünf Treffer gelangen.

HSG Friedeburg/Burhafe II: Götz im Tor; Jochens (1), L. Aukes, Brunokowski, Habben-Reimers (3), Böhling (1), S. Aukes, (2), B. Ziemer, A. Ziemer, (1), Straub (5).

Jana Lumpe erzielte für den Tabellenführer MTV Wittmund beim 34:8-Sieg bei der HSG Emden II den 200. Saisontreffer. Sie bildet mit insgesamt acht Toren neben Miriam Korn (15/3) das erfolgreiche MTV-Angriffsduo, das von den Gastgeberinnen nie zu stoppen war. Besonders beeindruckend war der Sturmlauf der Middeldorf-Sieben ab der 42. Minute. Es gelangen 14 Treffer in Folge.

MTV Wittmund: Säfken im Tor; von Kroge (1), Korn (15/3), Buschmann (4/1), Gietzen, Lumpe (8), Schrage (3), Behrends (2), Steffens, Kanbach, Doden (1), Brelage.

Handball - Beide HSG-Frauenteams gewinnen - Bentstreek bezwingt Oldersum

Nives-Anna Ciach erzielte drei Treffer für Wittmund gegen Holterfehn.BILD: Christoph Sahler
Nives-Anna Ciach erzielte drei Treffer für Wittmund gegen Holterfehn.BILD: Christoph Sahler

WITTMUND. (SV) Die Handballerinnen des MTV Wittmund haben nach dem Schlusspfiff gegen Germania Holterfehn erleichtert gewirkt: Der 21:15-Erfolg war trotz großer Nervosität gelungen.

Regionsliga Frauen

Der SV Bentstreek startete gegen den FC Oldersum mit 3:0- und 4:1-Führungen, die bis zur Pause auf 7:3 ausgebaut wurden. Bis zur 50. Minute behauptete der BSV einen Fünf-Tore-Vorsprung, der in den letzten Minuten zum 12:10-Endstand schrumpfte.

SV Bentstreek: Utsch im Tor; Renken, Corbach. Harms (3 Tore/2 Siebenmeter), Schoon, Baumann, Dänekas, Richter, Gronewold, Buß (1), Buss (1), Timker (1), Gahl (6), Romeik.

Die HSG Friedeburg/Burhafe setzte sich gegen den TuS Norderney mit 20:12 durch. Zur Pause führten die Gastgeberinnen mit 10:5. Die Insulanerinnen gingen nur beim 4:3 durch Valesca Mecklenburg-Saathoff in Führung. Danach übernahm die HSG die Regie auf der Platte und setzte sich über 15:10, 19:11 auf 20:12 ab.

HSG Friedeburg/Burhafe: Frerichs im Tor; Jochens (1), Soring (2), Eilts (1), Geisler, Janßen, Ralle. Behrends (4/1), Straub (1), Theis (5).

Regionsklasse Frauen

Das Duell des MTV Wittmund gegen Germania Holterfehn endete mit einem 21:15-Sieg des MTV. Bis zum Seitenwechsel hatten sich die Wittmunderinnen einen vorentscheidenden 11:6-Vorsprung herausgespielt.

MTV Wittmund: Böttcher und Säfken im Tor; Lumpe (8), Korn (6/2), Buschmann (3/1), Ciach (3), Doden (1), Andreessen, Behrends, Brelage, Gietzen, Kanbach, Steffens, von Kroge.

Das Kellerduell zwischen der HSG Friedeburg/Burhafe II und der MSG Moorsum/Wangerland II verlief einseitig. Während die MSG-Spielerinnen zielstrebig ihrem ersten Saisonsieg entgegensteuerten, blieben die Gastgeberinnen hinter ihren Möglichkeiten zurück.

HSG Friedeburg/Burhafe II: Götz und Lewin im Tor; Jochens (2), Adams, L. Aukes., Brunokowski, Habben-Reimers, Böhling (1), S. Aukes, Brabander, Meins (1), B. Ziemer (1), A. Ziemer, Straub (4).

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 28.11.19

 

Handball - 36:13 bei den Sportfreunden in Larrelt – HSG Middels/Plaggenburg holt ersten Saisonsieg

Miriam Korn ist auch in dieser Saison die Top-Torjägerin des MTV Wittmund. Am Samstag  in Larrelt gingen neun Tore auf ihr Konto.   Archivbild: Dennis Maslo
Miriam Korn ist auch in dieser Saison die Top-Torjägerin des MTV Wittmund. Am Samstag in Larrelt gingen neun Tore auf ihr Konto. Archivbild: Dennis Maslo

Die Regionsoberliga- Frauen des TuS Esens spielen am Mittwoch in Marienhafe

HARLINGERLAND. (SV) In der Handball-Regionsklasse der Frauen hat der MTV Wittmund durch den 36:13-Sieg über den SV SF Larrelt IV seine Anwartschaft auf die Meisterschaft erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gejubelt wurde auch bei der HSG Middels/Plaggenburg: Die neugebildete Frauenmannschaft feierte mit 24:11 gegen den FC Stern Völlenerfehn ihren ersten doppelten Punktgewinn.

Regionsliga Männer

Die Partie zwischen der HSG Friedeburg/Burhafe I und dem Aufsteiger Wilhelmshavener SSV III wurde auf Wunsch der Jadestädter verlegt. Somit konnten die Spieler des WSSV das Drittliga-Derby in der Nordfrost-Arena besuchen. Auch das Spiel zwischen der HSG Emden II und dem TuS Esens fiel aus. Der Staffelleiter Florian Prill hat den Emdern bereits die Punkte zugesprochen.

Regionsoberliga Frauen

Die Partie zwischen TuRa Marienhafe I und dem TuS Esens II findet am Mittwoch ab 20.15 Uhr in der Kurt-Knippelmeyer-Sporthalle statt.

Regionsliga Frauen

Eine 20-minütige Torflaute hat dem SV Bentstreek beim SV SF Larrelt III einen Punkt gekostet. Nach dem 11:11 in der 32. Minute durch Frauke Gahl gelang dem BSV erst wieder in der 53. Minute durch Tanja Harms der zwölfte Treffer. Zuvor waren drei Strafwürfe vergeben worden. Frauke Gahl verkürzte noch auf 13:15 (55.), doch weitere Tore gelangen dem BSV in der Schlussphase nicht mehr. Vielmehr erzielten die Emderinnen noch den 16:13-Endstand. Für den SV Bentstreek spielten: A. Buß im Tor; Renken, Corbach (1 Tor), Harms (1), Schoon, Baumann, Utsch, Dänekas, Richter, I. Buss (2), Timker, Gahl (9/4 Siebenmeter).

Regionsklasse Frauen

Die noch sehr junge Mannschaft des SV SF Larrelt IV war gegen den Spitzenreiter MTV Wittmund phasenweise überfordert. Nach einer Viertelstunde führte der MTV bereits mit 10:4. Torhüterin Tanja Säfken hatte dabei noch zwei Strafwürfe abgewehrt, sodass die Gäste zur Pause mit 17:7 führten. Auch in der zweiten Halbzeit spielte der MTV mit hohem Tempo. Eingeübte Spielzüge gelangen ebenso, wie unterschiedliche Abwehrformationen. Auch die zweite MTV-Torhüterin, Eske Böttcher, zeigte in diesem Spielabschnitt eine gute Leistung, sodass am Ende ein souveräner 36:13-Erfolg heraussprang. Für den MTV spielten: Böttcher und Säfken im Tor; Lumpe (12), Korn (9/1), Behrends (6), Buschmann (6), Brelage (1), Doden (1), von Kroge (1), Kanbach, Steffens.

Die HSG Friedeburg/Burhafe II trauerte nach dem Abpfiff bei Germania Holterfehn drei nicht verwandelten Strafwürfen hinterher. Dadurch wurde die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit nach dem 4:8-Rückstand nicht mehr belohnt. Die TSV-Spielerinnen retteten einen knappen 12:10-Sieg über die Zeit. Für die HSG spielten: Götz und Böhling im Tor; Adams, Eilts (1), Brunokowski (3), Janßen (2/2), Habben-Reimers, Meins (1), Brabander, B. Ziemer, A. Ziemer, Straub (3).

Die neugebildete Mannschaft der HSG Middels-Plaggenburg feierte im dritten Saisonspiel den ersten Sieg: Der FC Stern Völlenerfehn wurde mit 24:11 (12:5) bezwungen. Für Ramona Bünting war es zudem eine Premiere: Sie erzielte ihre ersten zwei Tore. HSG Middels/Plaggenburg: Ufken im Tor; Sich (2), Cassens, Cramer (7), Frerichs, Janssen (5/1), Heinemann (2/1), Badberg, Bartnik (2), R. Bünting (2), Einnolf (4).

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 29.10.2019

 

 

Handball - Middels/Plaggenburg trauert verworfenen Siebenmetern nach

Wittmund. (sv) Die Regionsklassen-Handballerinnen der HSG Middels/Plaggenburg haben nach der 19:22-Niederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten MTV Wittmund den vier ausgelassenen Strafwurfchancen nachgetrauert. Der Aufsteiger in die Regionsliga der Frauen, HSG Friedeburg/Burhafe, unterlag zum Auftakt mit 17:25 Toren bei der MSG Moorsum/Wangerland I.

Regionsliga Frauen
Der Vareler Schiedsrichter Rainer Prokop verhängte im Spiel zwischen der MSG Moorsum/Wangerland I und dem Aufsteiger HSG Friedeburg/Burhafe 18 Strafwürfe. Davon wurden nur elf verwandelt. Die Gäste ließen fünf ungenutzt. Auf beiden Seiten gab es jeweils sechs Hinausstellungen. In der ersten Viertelstunde dieser Partie konnte sich keine Mannschaft absetzen (5:5). Erst danach gelangen den Gastgeberinnen vier Treffer in Folge. Mit 12:7 gingen sie in die Pause. Die Vorentscheidung fiel bis zur 45. Minute beim Stand von 18:11. In der Schlussphase gab es nochmals ein ausgeglichenes Spiel, doch die 17:25-Niederlage stand bereits fest.

HSG Friedeburg/Burhafe: Frerichs und Ahlers im Tor; Jochens, Soring (5 Tore/2 Siebenmeter), Engelbrecht (1/1), Eilts (2), Geisler, Behrends, Ralle (4), Theis (5).
Die Partie zwischen dem SV Hage und dem TuS Norderney endete mit einem 1:6-Unentschieden (8:8 zur Halbzeit). Der Endstand stand bereits in der 49. Minute fest. Beiden Teams gelang es in den letzten zehn Minuten nicht mehr, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen.

TuS Norderney: Ennen im Tor; Dreher (1), Barleben (2/1), Laska, Fischer Flores (2), Agen (1), Stahlkopf (2/1), Mecklenburg-Saathoff (7/2), Visser, Brügma (1), Dunker.
Regionsklasse Frauen

Der Neuling HSG Middels/Plaggenburg lieferte gegen den Meisterschaftsfavoriten MTV Wittmund in der Sporthalle Sandhorst eine tolle Leistung ab, die allerdings nicht belohnt wurde: Der MTV setzte sich mit 22:19 Toren durch. Die Gastgeberinnen hielten zunächst bis zum 8:8 (24.) gut mit, kassierten dann allerdings unmittelbar vor und nach der Halbzeitpause jeweils zwei Gegentreffer zum 10:14-Zwischenstand. Die Gäste behaupteten bis zur 55. Minute einen knappen Vorsprung. Dann gelangen der HSG durch Milena Barghorn und Maike Cramer zwei Treffer zum 18:19-Zwischenstand (55.). In den letzten Minuten spielten die MTV-Spielerinnen ihre größere Routine zur Sicherung des Auftaktsieges geschickt aus.

Handball - Platz zwei in der Vorsaison soll getoppt werden

Der MTV Wittmund hofft auch in der neuen Saison auf viele Tore von Miriam Korn(am Ball). BILD: Dennis Malso

Wittmund. (JES) Mit großen Ambitionen starten die Handballerinnen des MTV Wittmund am kommenden Wochenende in die neue Saison. Nach dem zweiten Platz in der Vorsaison, hofft das Team um Trainer Karsten Middeldorf auf den großen Coup in der Regionsklasse. „Unser Ziel ist die Regionsliga“, gibt der MTV-Coach vor, der auf die altbewährten Stammkräfte aus der Vorsaison bauen kann. „Wir hatten zwei Abgänge, haben aber auch zwei Spielerinnen reaktivieren können, sodass wir für die neue Saison gut aufgestellt sind“, berichtet Middeldorf.
Wer dem MTV die Meisterschaft im Laufe der Saison streitig machen wird, kann Middeldorf noch nicht sagen. „Man weiß ja nicht, was sich in der Pause bei den anderen Teams getan hat. Da müssen wir einfach die ersten Spieltage abwarten“, erklärt der MTV-Trainer, der mit dem Verlauf der Vorbereitung seiner Mannschaft zufrieden ist. Insbesondere das Trainingsspiel gegen den TuS Esens II, der zwei Klassen höher spielt, macht Middeldorf Mut für die neue Saison. „Wir haben nur mit vier Toren verloren“, war der Trainer zufrieden.