Leichtathletik-Sparte

Hier finden sie alle Informationen zur Leichtathletik-Sparte des MTV Wittmund.

Ansprechpartner:

Gertrud Kollenbroich 04462-2228 alle.kolle.wtm@t-online.de
Stephan Pissarsky 04462-209520  

Lauftreff:  Arne Meinert, Tel. 04462/ 923362 !

Hervorragende Leistungen trotz Corona...

 

Leider gab es  im vergangenen Jahr nur sehr wenige Wettkämpfe für unsere Leichtathlet*Innen. Dennoch konnten einige MTVler mit Bestleistungen glänzen.

Herausragend war der 4. Platz für Fortuna O. Nkengue bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Mit dieser Leistung konnte sie sich den 4. Platz in der Deutschen Bestenliste sichern und erhielt abermals die Bestennadel vom DLV. Fortuna gehört nun dem Bundesnachwuchskader an.
 
Auch der jüngere Nachwuchs zeigte sich in Bestform und platzierte sich  auf ostfriesischer Ebene vorne: Der elfjährige Erik Stoler vom MTV Wittmund war mit drei Meistertiteln der erfolgreichste Leichtathlet bei den Ostfriesischen Regionsmeisterschaften in Warsingsfehn . 
Gegen eine starke Konkurrenz setzte er sich mit persönlichen Bestleistungen im Weitsprung (3,85 Meter), über 50 Meter (8,19 Sekunden) und im Ballwurf (30 Meter) durch. Mit dieser beeindruckenden Vorstellung hat Erik sein positive Leistungsentwicklung der vergangenen Monate bestätigt. 
 
Bei den Meisterschaften der Ostfriesischen Mehrkämpfer*Innen gingen Lea Bolinus  und Magdalena Horn in der Altersklasse W14 an den Start. Gegen starke Konkurrentinnen schaffte es Magdalena im Dreikampf auf den fünften Platz, dicht gefolgt von Lea auf Platz sieben. Einen weiteren siebten Platz belegte Lea im Vierkampf. Beiden Athletinnen gelangen im Wettbewerb persönliche Bestleistungen: Magdalena sprang 3,92 Meter weit und Lea erzielte im Ballwurf 28 Meter. Mit dem Gesamtergebnis konnten beide angesichts eingeschränkter Vorbereitungszeit sehr zufrieden sein. Beim Sprint-Sportfest in Aurich  siegte Magdalena über 75m in 11.23 s.
 
              
       Erik Stoler                  Magdalena Horn und  Lea Bolinius
 
2021:
Was tun, wenn die Hallen geschlossen sind?
Unter Beachtung der Coronaregeln nahm das Training der Leichtatlet*Innen wieder Fahrt auf: Es wurde im Wald trainiert:

Auch die MTV-OSSILooper*Innen haben ihre Vorbereitungen für die Teilnahmeam OSSILOOP zeitig begonnen und durch kontinuierliches Training mit ihren Leistungen überzeugt. Etliche MTVler*Innen gingen an den Start und konnten sich als Dörlooper feiern lassen. Besondere Anerkennung verdient die Leistung des neunjährigen Mattis Arndt. Er absolvierte mit einem hervorragenden Ergebnis,gemeinsam mit seiner Mutter, alle sechs Etappen. 

 
 
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH allen Athlet*Innen, die für den MTV gestartet sind.
 
 
 
SPORTSTÄTTEN - Neid auf den Nachbarlandkreis gibt es nicht – Leichtathleten und Bogenschützen warten

Ostfriesland. (KKR) Der Nachbar hat es vorgemacht: In Friesland sind die Sportstätten seit Montag wieder für den Individualsport geöffnet. Aber zieht der Landkreis Wittmund nach? Gertrud Kollenbroich vom MTV Wittmund und Willi Jacobs vom SC Dunum üben sich bislang in Geduld.

 

BILD: Pixabay
 BILD: Pixabay
 

FRIESLAND/OSTFRIESLAND. Ob 100-Meter-Sprints, Intervallläufe oder einfach nur gemütlich gejoggte Runden auf der 400-Meter-Rundbahn in einem Stadion – die allermeisten Sportler können von solchen Aktivitäten derzeit nur träumen. Die Sportstätten im Wittmunder Kreisgebiet sind geschlossen und an Vereinssport ist nicht zu denken. Da geht der neidische Blick rüber in den Nachbarlandkreis, denn in Friesland sind die Sportstätten für den Individualsport seit dem 1. März wieder freigegeben. Neidisch? Nicht, wenn man Gertrud Kollenbroich fragt. „Wir warten auf die Öffnung unseres neuen Stadions“, sagt die Leichtathletik-Spartenleiterin des MTV Wittmund, „da wäre eine Training im Moment sowieso noch nicht möglich. Und in eine Halle möchte ich persönlich im Moment auch gar nicht rein.“ Die Hoffnung auf ein baldiges Sporttreiben ist natürlich groß, im November haben die Athleten zuletzt ein Training genossen. Über die Winterzeit gab es für die Größeren Übungspläne, aber das ersetzt natürlich nicht das gemeinsame Training auf dem Platz. „Viele Kinder haben ja so gar keine Bewegung – auch in der Schule nicht. Da werden oft nur die Kernfächer unterrichtet“, moniert Gertrud Kollenbroich. Umso mehr freut sie sich darauf, hoffentlich bald auch im neuen Stadion loslegen zu dürfen. „Eigentlich ist alles fertig, wir warten nur noch auf die Freigabe“, schürt die Spartenleiterin die Hoffnung auf ein baldiges Go. Der Kontakt zum Bauherrn, dem Landkreis, ist ständig da. „Wir sind auf Standby, und sobald wir grünes Licht bekommen und primär natürlich Corona uns lässt, geht es los.“ Insgesamt üben sich die Vereine im Landkreis Friesland noch vorbildlich in Geduld. Lediglich von Alfred Helmers, Vorsitzender des Kreissportbundes Wittmund, habe es eine Anfrage zur Öffnung der Sportstätten gegeben, sagt Landkreis-Pressesprecher Ralf Klöker.

Auch die Bogenschützen vom SC Dunum sind zurückhaltend und harren der Dinge, die da kommen. Als Individualsportler hätten sie eigentlich schon seit längerem wieder trainieren dürfen, allerdings findet das Wintertraining in Hallen statt – und die sind geschlossen. Ganz nachvollziehbar ist das für Willi Jacobs, Spartenleiter der Bogenschützen und Geschäftsführer des SCD, allerdings nicht. „Ich habe auch schon gehört, dass in Turnhallen zu zweit Zirkeltraining ausgeübt werden darf“, sagt er. Aber beschweren will er sich nicht. Es wäre nämlich auch schwierig bis unmöglich, ein effektives Training auf die Beine zu stellen, wenn nur zwei Personen zugleich auf mehr oder minder engem Raum trainieren dürfen. „Anderthalb Stunden lang wird geschossen, um die Kraft zu trainieren und die Konzentration über ich sag mal 100 Schuss aufrecht zu erhalten“, erklärt er. „Wenn dann nur zwei Leute schießen dürfen aber 20 wollen, dann wird das den Sportlern nicht gerecht.“ Allerdings habe fast jeder, der ein bisschen ambitioniert schießt, auch zuhause eine Scheibe. „Da werden die Entfernungen dann ein bisschen kürzer und die Auflagen selbst gebaut“, erklärt Willi Jacobs. Er hofft, dass die im vergangenen Jahr ausgefallene Bezirksmeisterschaft in diesem Jahr stattfinden kann – sie würde im Mai zum 20. Mal in Dunum stattfinden. „Wir haben das Konzept schon eingereicht, aber ob es genehmigt wird, wissen wir noch nicht“, sagt der Spartenleiter.

Zunächst einmal geht der gespannte Blick aller Sportler auf die heutige Bund-/Länderkonferenz – genauso wie der des Landkreises. Denn auch Ralf Klöker verweist darauf, dass erst nach Bekanntgabe der Beschlüsse Äußerungen zum Thema Sportstättenöffnung möglich seien.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 03.03.2021

 

Thomas Meents aus Hohenkirchen, früher Carolinensiel, hat ein Konzept für einen übergeordneten Lauftreff in unserer Region entwickelt Er stellt seine Idee vor:

"Ich habe mir ein Konzept überlegt, wie wir vielleicht eine Bindung zwischen unseren Lauftreffs herstellen und auch neue Laufstrecken kennenlernen können: Zusammen mit den Lauftreffs Carolinensiel und/oder Jever sowie Wittmund wird ein Jahreslauf organisiert. Alle drei Wochen (entspricht 17 Läufe im Jahr) gibt es eine neue Strecke, die von den Teilnehmern gelaufen werden. Die Teilnehmer können also innerhalb der drei Wochen selbst bestimmen wann sie die Strecken laufen. Die Streckenplanung erfolgt durch ein festes Strecken-Komitee bestehend aus je zwei Personen aus jedem Lauftreff. Das Komitee einigt sich auf eine Strecke und verschickt sie per E-Mail an die Teilnehmer bzw. auch an eigens dafür erstellte WhatsApp-Gruppe. Damit die Teilnehmer keine weiten Strecken mit dem Auto zurücklegen müssen, wird bestimmt, dass der entfernteste Startpunkt maximal 10km vom Lauftreff-Treffpunkt entfernt sein darf. Für Hohenkirchen wäre das bspw. Hooksiel, für Carolinensiel bspw. Werdum. Damit auch ortsfremde Läufer die Strecke finden soll an jeder Kreuzung ein roter Stein hingelegt werden. Teilnehmen dürfen Läufer und Walker mit einer Laufuhr bzw. Lauf-App damit das Ergebnis überprüft werden kann. Jedoch kann bestimmt werden ob die Zeit mit ausgewertet werden soll. So kann am Ende des Jahres eine Bestenliste „Zeit“ erstellt werden. Eine Bestenliste „Die meisten Kilometer je Teilnehmer/Lauftreff“ wird auf jeden Fall erstellt. Dörlooper ist, wer 15 Strecken gelaufen ist. Teilnahme ist kostenlos.

 Noch ist es nur ein Konzept wo noch alles offen und nichts beschlossen ist. Hättet ihr Interesse?"

Darauf kam folgende Antwort von Arne Meinert vom MTV-Wittmund:

"Haben wir und wir haben bislang 16 Läuferinnen und Läufer. Die Strecken sind ca. 10 km lang und sollen dann, sobald sie geschafft sind, mir gemeldet werden. Die Nachricht sollte aber weiter verbreitet werden. Vor allem bei den Mitgliedern des MTV. Der Start hat schon begonnen. Ich habe am Dienstag erst davon erfahren und gestern Abend die Rückmeldung bekommen, dass wir genug motivierte Mitglieder haben, so dass wir uns entschieden haben mitzumachen. Bernhard Evers unterstützt bei der Organisation. Die erste Etappe muss bis zum 31.01.21 gelaufen sein. 

Hier ist sie:

 

Und hier der link bei Komoot: Da kann jede/r dann sein/ihr Mobiltelefon als Navi nutzen.

https://www.komoot.de/tour/300654555?ref=aso&share_token=aeEg0EYlad55X13VZ2wk7789Ovi2dCj7CvBa1SlsIfprZRpvK1

Vielleicht gibt es ja in Euren Abteilungen Interessierte, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten? Es wäre schön, wenn Ihr auch noch die Werbetrommel rührt. Rückfragen an

Arne Meinert
Baumstraße 1
26409 Wittmund

Tel.: 04462-923362
Mobil: 0176-68222127

 

 

 

AUSDAUERSPORT - Edzard Wirtjes verrät Tipps für das Laufen im Dunkeln

Edzard Wirtjes setzt beim Laufen im Dunkeln auf Stirnlampen.BILD: Wolf-Rüdiger Saathoff
Edzard Wirtjes setzt beim Laufen im Dunkeln auf Stirnlampen.BILD: Wolf-Rüdiger Saathoff

Nach der Zeitumstellung wird es schon früh dunkel. Wer dann noch Lust auf Bewegung hat, ist gut beraten, einige Dinge zu beachten. Ossiloop-Organisator Edzard Wirtjes verrät, worauf es beim Laufen im Dunkeln ankommt.

Frage: Worauf kommt es beim Laufen in den kommenden Monaten grundsätzlich an?

Edzard Wirtjes: Anders als im Sommer, ist es im Winter schwieriger, die Menschen zum Laufen zu bewegen, weil es morgens oder abends dunkel ist. Da ist viel Motivation gefragt, um ins Freie zu gehen. Aber es lohnt sich. Wer es im Winter regelmäßig schafft, raus zu gehen, stärkt sein Immunsystem. Ein Aspekt, der auch gerade jetzt in der Grippe- und Erkältungszeit bedeutsam ist. Damit positive Effekte für das Immunsystem auftreten, sollten drei Einheiten pro Woche absolviert werden, jeweils mit einem Tag Pause dazwischen. Wichtig ist, dass man sein richtiges Tempo findet. Dafür ist es hilfreich, wenn man nach Puls läuft.

Frage: Weshalb die Pausen?

Wirtjes: Sie sind wichtig, damit sich der Körper erholen kann. Wer es übertreibt, dem werden schnell die Schwachpunkte seines Körpers aufgezeigt. Dazu zählt beispielsweise das Bindegewebe. Häufig stellen sich Knochenhautreizungen am Schienbeinbereich ein. Ebenso ist das Knie ein Problembereich. Dann leidet der Meniskus.

Frage: Was ist nun das A und O beim Laufen in der Finsternis?

Wirtjes: Dabei kommt es auf zwei Dinge an. Zum einen ist wichtig, dass ich gesehen werde. Beispielsweise von Autofahrern. Zum anderen geht es darum, dass ich sehen kann, wohin ich laufe, um rechtzeitig Stolperfallen zu erkennen.

Frage: Wie werde ich für andere gut sichtbar?

Wirtjes: Mittlerweile kann ich mich von Kopf bis Fuß einkleiden, sodass ich das Licht der Autos reflektiere. Es gibt Mützen, Jacken, Westen, Hosen und Schuhe, die Reflektoren aufweisen. Je größer, desto besser. Dazu kommen Arm- oder Beinbänder, die konstant leuchten oder blinken.

Frage: Für das eigene Sehen ist doch eine handliche Taschenlampe ausreichend, oder?

Wirtjes: Sie ist aber eher unpraktisch, weil man sie immer in der Hand halten muss. Viel besser sind mittlerweile Stirnlampen. Sie lassen sich komfortabel am Kopf tragen, weil sie immer leichter geworden sind. Darüber hinaus bringen sie viel Licht auf die Straße oder den Weg. So werden Schlaglöcher oder Bordsteine sichtbar. Gefährliche Trittfallen, die einem übel mitspielen können. Das ist mir auch schon das eine oder andere Male passiert, weil ich abgelenkt war. Wer mit Stirnlampen nicht zurechtkommt, der kann auf Lauflichter zurückgreifen, die am Bauch getragen werden.

Frage: Welche Farben sollte die Laufkleidung tragen?

Wirtjes: Ganz oben auf der Liste steht das Neongelb. Es ist der Klassiker. Danach gilt pink als sehr auffällig und gut sichtbar. Kaum nachvollziehbar, dass man immer wieder komplett dunkel gekleidete Läufer abends trifft, die nichts tragen, das irgendwie reflektiert. Das ist sehr gefährlich.

Frage: Wo sollte abends gelaufen werden?

Wirtjes: Möglichst da, wo man sich auskennt. Denn da kenne ich auch mögliche Stolperfallen und andere Hindernisse. Alles andere sind Experimente mit ungewissem Ausgang. Es sollten Straßen, Wege oder Plätze sein, die möglichst beleuchtet sind. Das macht vieles einfacher.

Frage: Gibt es eigentlich abends günstige oder ungünstige Laufzeiten?

Wirtjes: Das ist wohl individuell verschieden. Aber als Richtschnur gilt, dass der Körper zwischen 22 und 6 Uhr ruhen sollte. In dieser Zeit erfolgen die Reparaturarbeiten im Körper. Sie sind wichtig, damit wir fit durch den Tag kommen.

Frage: Es gibt Läufer, die gehen nur mit Stöpseln im Ohr auf die Piste und lassen sich mit Musik oder Hörbüchern beim Laufen berieseln. Was halten Sie davon?

Wirtjes: Kopfhörer sind nicht meine Sache. Man wird leicht abgelenkt. Das ist nicht gut. Sicherheit geht vor, also ohne Stöpsel im Ohr. Aber ich kenne Menschen, die brauchen auch während des Laufens Impulse. Denen ist das Rauschen des Windes oder das Vogelgezwitscher auf Dauer zu langweilig. Ich brauche die Stille und Ruhe beim Laufen. Zeit, um zu sich zu kommen.

Aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 25.11.2020

 

 

Leichtathletik - Fortuna Nkengue sichert sich Rang vier im Siebenkampf bei Deutscher Meisterschaft

Wittmund (AH) Das Wittmunder Leichtathletik-Talent Fortuna Ornella Nkengue hat sich bei den Deutschen Meisterschaften U 16 in Halle an der Saale den vierten Platz im Siebenkampf gesichert. Die 16-Jährige schlug sich mit einer persönlichen Bestleistung gegen die Konkurrenz achtbar. Insgesamt waren 34 Teilnehmerinnen in ihrer Altersklasse an den Start gegangen.

Im Vorfeld war lange unklar gewesen, ob die Sportlerin des MTV Wittmund, die im Sportinternat in Niedersachsen lebt und trainiert, überhaupt am Wettkampf teilnehmen könnte. Eine Fußverletzung hatte sie zu einer langen Trainingspause gezwungen, und auch die coronabedingten Einschränkungen verkürzten ihre Vorbereitungszeit auf diesen Saisonhöhepunkt.

Umso erfreulicher fiel am Ende das Ergebnis aus. 3856 Punkte sammelte Fortuna Nkengue in den sieben Disziplinen. Am ersten Wettkampftag erwischte sie einen guten Start und lief über 100 Meter eine neue persönliche Bestzeit von 12,74 Sekunden. Im Weit- und Hochsprung kam sie jeweils nah an ihre Bestleistungen heran. Im Kugelstoßen und im Hürdenlauf ließ sie hingegen mögliche Punkte liegen. Nach einer weiteren Bestleistung im Speerwurf von 34,43 Metern, lag sie als Dritte noch auf Medaillenkurs. Im abschließenden 800-Meter-Lauf verbesserte die Wittmunderin ihre Zeit aus dem Vorjahr um neun Sekunden auf 2:34,56 Minuten. Doch ihre Konkurrentin Luise Beutel vom SV Halle war schneller und zog so in der Gesamtwertung mit neun Punkten Vorsprung an Fortuna Nkengue vorbei.

Dennoch war Landestrainerin Beatrice Mau-Repnak war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Fortuna Nkengue bereitet sich nun bereits auf den nächsten großen Wettbewerb vor. Mit dem vierten Platz in Halle und dem Ergebnis von 3856 Punkten hat sie sich für die Deutsche Hallenmeisterschaft qualifiziert.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 10.09.2020

 

Leider musste in diesem Jahr die Sportlerehrung der Stadt Wittmund wegen der Corona – Pandemie ausfallen. Um die erfolgreichen Leichtathlet*innen des MTV Wittmund für ihre besonderen Leistungen bei Meisterschaften auf Ostfriesischer-, Bezirks-, Landes und Bundesebene doch noch zu ehren, lud der Vorsitzende des MTV Wittmund zu einer kleinen Feier auf den Sportplatz der KGS/BBS ein. Neben der Urkunde der Stadt Wittmund überreichte Henning Gralle jedem Leichtathleten ein kleines Geschenk. Er dankte auch den Trainern und Betreuern für ihre erfolgreiche Trainingsarbeit mit den Athlet*innen."


Auf dem Foto sind zu sehen: 
Hintere Reihe, v.l.:
Magdalena Horn, Erik Stoler, Kendra Janssen, Simon Gralle, Felix Beermann,  Fortuna Ornella Nkengue  
Vordere Reihe, v.l.:
Mattis Arndt, Lanah Hoffmeister, Joke Paradies, Alina Harms.

es fehlt: Dennis Altergot

Leichtathletik - Komplette Absage, Verschiebung oder eine virtuelle Auflage – Organisatoren müssen abwägen - Auch Wittmunder Klinkerlauf betroffen

In diesem Jahr wird die Laufstrecke am Dornumer Schloss leer bleiben. Die Veranstalter entschieden sich aufgrund der Coronakrise für eine Absage. Erst im nächsten Jahr können sich Sportler wieder auf den Dornumer Schlosslauf freuen und dazu ist etwas ganz Besonderes in Planung. BILD: Jens Schipper
In diesem Jahr wird die Laufstrecke am Dornumer Schloss leer bleiben. Die Veranstalter entschieden sich aufgrund der Coronakrise für eine Absage. Erst im nächsten Jahr können sich Sportler wieder auf den Dornumer Schlosslauf freuen und dazu ist etwas ganz Besonderes in Planung. BILD: Jens Schipper

Die wirtschaftlichen Folgen sind für viele Verantwortliche groß, sagt Rudolf Budweg vom Jever-Fun-Lauf.

FRIESLAND/OSTFRIESLAND. „Wo kann ich dieses Jahr noch starten?“ Diese Frage stellen sich derzeit viele Hobby- und Profiläufer. Aufgrund der Coronakrise folgt derzeit eine Absage einer Laufveranstaltung der nächsten. Den Organisatoren bleibt oft nichts anderes übrig als abzusagen, zu verschieben oder es virtuell auszurichten. Wir haben bei Veranstaltern in der Region nachgefragt, wie es um ihre Läufe steht.

Jever-Fun-Lauf

Einer, der sich mit seinem Team bereits für eine ersatzlose Absage entschieden hat, ist Rudolf Budweg. Der Organisator des internationalen Schortenser Jever-Fun-Laufs bei dem jedes Jahr mehr als 1500 Läufer an den Start gehen, hat sich auch bewusst gegen eine virtuelle Ausrichtung entschieden. „Natürlich hatten wir diese Überlegung auch, aber letztendlich war es für uns dann doch keine Option. Wir haben früh genug reagieren können und so viel Geld gespart. Somit mussten wir durch einen möglich virtuellen Lauf kein Geld zwingend wieder reinholen. Abgesehen davon bin ich persönlich auch kein Fan von virtuellen Läufen“, erklärt Budweg. Als Mitglied der Interessengemeinschaft German Road Races weiß Budweg, dass die Krise für viele Veranstalter finanzielle Folgen hat. Eine Verschiebung kam daher für ihn auch nicht in Frage, da er nicht mit anderen Veranstaltungen konkurrieren wollte.

Dornumer Schlosslauf

Ebenfalls gegen eine Verschiebung entschieden sich die Veranstalter des Dornumer Schlosslaufs, der am 26. Juni stattgefunden hätte. „Das finanzielle Risiko einer Verschiebung wäre für uns einfach zu groß gewesen. Wir hatten so schon Ausgaben wie Gebühren, Werbung und Co. auf denen wir natürlich jetzt sitzen bleiben“, stellte Hans-Joachim Arleth, Vorsitzender des Veranstalters SV Dornum klar, nachdem Klaus Begitt sich aus der Organisation zurückgezogen hat. Im nächsten Jahr plant der Verein dafür etwas Besonderes zum Schlosslauf, mehr verrät Arleth noch nicht.

Siebethsburger Volkslauf

Vor zwei Wochen entschied sich auch das Organisationsteam um Chris Peters vom Mitveranstalter Bauverein Rüstringen für eine Absage des Siebethsburger Volkslaufs am 12. September in Wilhelmshaven. Auch wenn sich in den nächsten Wochen noch viel hätte ändern können, war den Veranstaltern die Planungssicherheit zu gering. „Der Volkslauf wird erst 2021 wieder stattfinden. Finanziell ist das kein herber Schlag für uns, aber es ist schade um die Einnahmen, die wir jedes Jahr spenden“, erklärt Peters.

Wittmunder Klinkerlauf

Planungsunsicherheit und ein zu großes Infektionsrisiko waren laut Henning Gralle, Vorsitzender des Veranstalters MTV Wittmund, auch die Gründe, die dazu führten den traditionellen Klinkerlauf Anfang September abzusagen.

Leichtathletik - Dr. med. Heike Piotrowski ist Orthopädin und Läuferin – Beim Thema Schmerzmittel ist sie im Zwiespalt
von Annika Schmidt

Dr. Heike Piotrowski ist Läuferinbei der LG Har- lingerland.  ARCHIVBILD: Timon Schneider
Dr. Heike Piotrowski ist Läuferinbei der LG Har- lingerland. ARCHIVBILD: Timon Schneider

Ibuprofen und Co. sind nicht nur Themen im Amateurfußball, sondern auch in der Leichtathletik, weiß die Schortenserin.

SCHORTENS. Einen Marathon zu laufen und das womöglich auch mit einem bestimmten Zeitziel, ist mit viel Aufwand und Training verbunden. Über mindestens drei Monate sollte ein Sportler trainieren, um gut auf die 42,195 Kilometer lange Strecke vorbereitet zu sein. Läufe von bis zu 30 oder 35 Kilometern stehen in Mustertrainingsplänen, zusätzlich zu weiteren Laufeinheiten von zehn bis 15 Kilometern Länge und nicht zu vergessen, die Tempoeinheiten auf der Bahn. Das Training für solch einen Wettkampf verlangt viel aber vor allem Zeit, Disziplin und Durchhaltevermögen. Sich in der Woche vor einem Wettkampf zu verletzen, ist für die meisten Athleten eine Horrorvorstellung. Monatelanges Training ist mit einem Schlag dahin, ein Traum zerplatzt. Dass an dieser Stelle der Gedanke an die Einnahme von Schmerzmitteln aufkommt, um den geplanten Lauf doch noch durchziehen zu können, wirkt beinahe verständlich – aber auch nur beinahe. Dr. med. Heike Piotrowski ist Orthopädin und gleichzeitig erfolgreiche Hobbyläuferin. Sie weiß, dass manche Läufer im Amateurbereich Schmerzmittel nehmen.

„Auch im Laufsport hört man das immer wieder. Die Leute sind oft zu ehrgeizig und wollen unbedingt bei einem Wettkampf starten“, erklärt sie. Falscher Ehrgeiz sei hier jedoch fehl am Platz und definitiv gesundheitsschädlich. „Ich rate da als Ärztin ganz klar von ab. Schmerzen sind Warnhinweise des Körpers und Schmerzmittel unterdrücken diese. Das verleitet dazu, Bewegungen zu machen, die man sonst nicht machen würde“, stellt Piotrowski klar. Sie selbst habe noch nie zu Schmerzmitteln für einen Wettkampf oder Training gegriffen und hatte das Glück, bis auf einen Ermüdungsbruch auch noch nie verletzt gewesen zu sein.

Fortuna Nkengue freute sich über die Bestennadel und einen Blumenstrauß für ihre hervorragenden Leistungen. BILD: Privat

WITTMUND. (AH) Die Wittmunder Leichtathletin Fortuna Nkengue ist mit der bronzenen Bestennadel des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV) ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Feierstunde würdigte der Vertreter des Niedersächsischen Leichtathletikverbands, Eibo Eiben, jetzt die herausragenden Leistungen des 14-Jährigen Nachwuchstalents.

Der DLV ehrt jedes Jahr die 30 erfolgreichsten Leichtathleten in verschiedenen Altersklassen. Fortuna landete 2019 gleich zehnmal in der deutschen Bestenliste: Im Siebenkampf sowie dem Blockmehrkampf (Wurf) ist sie deutschlandweit die Zweitbeste. Auch in der höheren Altersklasse der weiblichen Jugend W 15 gehört sie mit Platz neun und acht zu den erfolgreichsten Sportlerinnen. Spitzenplätze belegte sie außerdem in den Einzeldisziplinen Kugel, Diskus, Hürden und Weitsprung sowie im Blockmehrkampf (Sprint und Sprung).

Ihre guten Leistungen aus dem vergangenen Jahr setzte Fortuna in den vergangenen Wochen bereits in der Halle fort. Derzeit bereitet sich die junge Wittmunderin im Leistungszentrum Hannover intensiv auf die bevorstehende Freiluftsaison vor.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 28.02.2020

Am Start Dennis Altergot

Am Samstag, dem 15.02.2020, haben acht Leichtathleten des MTV am Waldcrosslauf des Lauftreffs Schaffhauser Wald teilgenommen. Bei tollem Laufwetter hatten die Sportler nicht nur Spaß, sondern waren auch sehr erfolgreich: Alina Harms und Lanah Hoffmeister standen als erste und zweite auf dem Podest und liefen mit 5:09 bzw. 5:26 Minuten großartige Zeiten beim 1,2 km Lauf der Kinder U10. Bei den Jungen verfehlten Erik Nischk (5:45 min), Jan Wachtendorf (5:54 min), Joke Paradies (5:58 min), Finn Gröhlich (6:36 min) und Harro Huntemüller (6:43 min) zwar das Siegerpodest, konnten trotzdem mit den Zeiten zufrieden sein. Dennis Altergot/ U18 wurde beim 4,5 km Lauf in seiner Altersklasse Zweiter mit 23:45 min.

 Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer, die ohne besondere Vorbereitung  und trotz unsicherer Wetterprognosen an den Start gingen.

Für alle Laufbegeisterten heute im "Sonntagsblatt" (22.02.20) gefunden: der regionale Laufkalender für Laufveranstaltungen in unserer Gegend (z.B. unser "Wittmunder Klinkerlauf"). Vielleicht findet der Eine oder Andere darunter "seine" Veranstaltung. 

Titel und Auszeichnung für MTV Leichtathleten

Erik_Stoler (1).jpg

Die BBS_Halle in Emden war am vergangenen Samstag der Austragungsort für die Ostfriesischen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften. Neun AthletInnen vom MTV Wittmund kämpften um gute Platzierungen und Meistertitel
Mit neuen persönlichen Bestleistungen wurden Magdalena Horn und Erik Stoler über 60m überlegen Ostfriesische Meister in ihren Altersklassen. Auch über 800m bewiesen sie Schnelligkeit und Ausdauer. Magdalena erreichte einen vierten und Erik einen dritten Platz. Mit einem 5.Pl. im Hochsprung schaffte Erik eine weitere gute Platzierung.

 Magdalena_Horn (2).jpg

Vorn dabei waren auch Leni Stafforst mit einem 5. Pl. über 60m ebenso wie Lena Stoler mit einen 6. Pl. über 800m.


Im Rahmen dieser Veranstaltung ehrte die Leichtathletik-Region Ostfriesland ihre Leichtathleten für ihre Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften. Der stellvertretende Vorsitzende, Eibo Eiben, überreichte der erfolgreichen MTV-Athletin Fortuna Ornella Nkengue die Auszeichnung für ihren hervorragenden zweiten Platz im Siebenkampf, den sie im vergangenen Sommer bei den Deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften in Mainz erreichte.

 

 

LEICHTATHLETIK - MTV-Athletin wird Landesmeisterin

Wittmund/Hannover.(ah) Bei der niedersächsischen und bremischen Hallenmeisterschaft der Männer und Frauen sowie Jugendlichen unter 20 und unter 18 Jahren im Olympiastützpunkt in Hannover sind am vergangenen Wochenende auch acht ostfriesische Vereine vertreten gewesen.
Mit dabei war auch Siebenkämpferin Fortuna Ngkengue, die für den MTV Wittmund an den Start ging, und sich am Ende über einen gelungenen Auftakt in die Saison freute. Sie wurde mit einer persönlichen Bestleistung von 12,73 Meter Landesmeisterin im Kugelstoßen vor Jeanne Allpoé vom VfL Eintracht Hannover mit 10,97 Metern. Durch eine weitere Leistungssteigerung im Hochsprung erreichte sie mit 1,59 Metern den dritten Platz. Mit einem fünften Platz im Weitsprung (5,09 Metern) und einem sechsten Platz über 60-Meter-Hürden (9,52 Sekunden) rundete Fortuna ihre guten Wettkampfergebnisse bei der Landesmeisterschaft ab.
Gerade im Winter fehlen vielen ostfriesischen Athleten vergleichbare Trainingsbedingungen wie beim Olympiastützpunkt, da sie Weit- und Dreisprung nicht in der Halle trainieren können. Das Leistungszentrum Hannover hat jedoch eine spezielle Leichtathletikhalle, wo die Sprint- und Sprungdisziplinen sogar mit Spikes absolviert werden können.

aos "Anzeiger für Harlingerland" vom 24.01.2020

 

Bei schönstem Wetter und schon fast winterlichen Temperaturen traf sich der Laufkurs unter der Leitung von Ingrid Schöne und Arne Meinert vom MTV Wittmund im Wittmunder Wald. „Ich wünsche mir eine bunt gemischte Truppe von laufbegeisterten Menschen“, so der Leiter des Laufkurses. Auch über den Zuwachs aus dem Projekt „Integration läuft“ freut sich die Gruppe, in der sich Jung und Alt, Zwei- sowie Vierbeiner treffen. Die Laufdistanzen bewegen sich zwischen fünf bis zehn Kilometern. Der Kurs trifft sich Mittwochabends und Samstagvormittags. Weitere Läufer sind willkommen, Infos unter 04462 / 923361. BILD: mtv

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 09.12.2019

 

Ostfriesische Meisterschaften: MTV-Sportler überzeugen mit acht Titeln

Die jüngsten Leichtathleten des MTV-Wittmund haben bei den Ostfriesischen Meisterschaften in unterschiedlichen Altersklassen mehrere Titel gewonnen. Der erst 7-jährige Mattis Arndt feierte in Moorhusen mit einer tollen Leistung und deutlichem Vorsprung den ersten Platz im Dreikampf: Er lief die 50 Meter in 9 Sekunden, sprang 2.98 Meter weit und warf 22 Meter. Moritz Gralle kam in dieser Altersklasse auf Platz 8,
Bei den Mädchen (Altersklasse W8) wurden Deike Egberts 9. und Emma Janssen belegte Platz 10. In der Altersklasse W10 wurde Neele Janssen 11.

Bereits Anfang Mai hatte sich Erik Stoler vom MTV Wittmund bei den Dreikampf-Meisterschaften in Emden in der Altersgruppe M10 mit einer hervorragenden Leistung den Titel gesichert. Er warf 24 Meter, sprang 3,49 Meter und lief die 50 Meter in 8,4 Sekunden. Johanna Carsjens musste sich in einem starken Feld behaupten und wurde 20.

Auch die Jugendlichen, die in der Altersklasse U14/ U16 starteten, überzeugten. Fortuna Nkengue sicherte sich bei den Ostfriesischen Einzelmeisterschaften in Leer drei Einzeltitel und konnte mit persönlichen Bestleistungen im Hochsprung (1,57 Meter) und im Weitsprung (5,24 Meter) sehr zufrieden sein.
Deutlich verbessert zeigten sich auch Simon Gralle, Dennis Altergot und Felix Beerman. Simon wurde im Ballwurf Vizemeister, Felix wurde Meister über 800 Meter, zweiter im Wurf und dritter über 100 Meter. Dennis war nicht zu schlagen und schloss mit drei ersten Plätzen im Weitsprung, Ball und über 100 Meter seinen Wettkampf sehr erfolgreich ab.

Bild 1: von links : Dennis Altergot, Felix Beerman, Simon Gralle

Bild 2: Erik Stoler

Bild 3: von links: Emma Janssen,Deike Egberts,Neele Janssen,Moritz Gralle, Mattis Arndt

 

 

Ostfriesische Meisterschaften im Dreikampf der Miniathleten in Moorhusen
 
M7
 
1. Platz mit 668 Pkt. für Mattis Arndt
8. Platz Moritz Gralle
 
W8
 
9. Platz Deike Egberts
10. Platz Emma Janssen
 
W9
 
11 Platz Neele Janssen
 
 
 
Das letzte Training vor den Sommerferien im Wittmunder Stadion
Bevor wir uns in die Sommerferien verabschiedet haben, bekamen die Miniathleten ihre Urkunden vom Dreikampf in Moorhusen und für alle gab es ein Eis.
 
 
Diese großen und kleinen Leichtathleten haben den MTV Wittmund erfolgreich vertreten!
 
Fortuna, Felix, Yasser und Gertrud wünschen allen: Schöne Sommerferien!
 
 

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