Leichtathletik-Sparte

Hier finden sie alle Informationen zur Leichtathletik-Sparte des MTV Wittmund.

Ansprechpartnerin:

Gertrud Kollenbroich, Tel. 04462-2228, E-Mail: alle.kolle.wtm@t-online.de
 

Lauftreff:  Arne Meinert, Tel. 04462/ 923362, arne.meinert@gmx.de

 

Das Leichtathletik-Training findet ausschließlich im Freien statt !

Trainingsplan ab dem 17.Mai 2021:

Montag:                              Stadion /Breslauer Str.

16.00 – 17.30 Uhr               Jahrgänge 2010 und 2011

17.30 – 19. 30                     Jg. 2003 -2009

Mittwoch :                         Stadion /Breslauer Str.

16.00 -17.30 Uhr                Jahrgänge 2012 -2015

17.30 -19.30 Uhr                Jg. 2003- 2009

Freitag:                               Sportplatz an der BBS/KGS

16.00 -17 00 Uhr                Jg. 2010-2013

17.00 – 18.30 Uhr              Jg. 2003-2009

Sechs Athlet*Innen des MTV Wittmund hatten für das Nachwuchssportfest in Papenburg gemeldet.  Mit einem Stadionumzug aller teilnehmenden Vereine begannen spannende Wettkämpfe.

Für die Jahrgänge U8 und U10 wurden ein Dreikampf und ein 800m – Lauf angeboten. Mit hervorragenden Leistungen konnten die jüngsten MTV`ler überzeugen:

Julian Hoffmeister (M6) absolvierte seinen allerersten Wettkampf und erreichte im Dreikampf Pl. 3. Die 800m lief er in schnellen 3:55 min und wurde Erster. Mit sehr ausgeglichenen Leistungen im Sprint, Wurf und Weitsprung konnte sich Lanah Hoffmeister (W9) über ihren zweiten Platz freuen. In beeindruckender Weise lief sie dann die 8oom -Strecke und siegte mit großem Vorsprung in der hervorragenden Zeit von 3.09 min. Moritz Gralle (M9) konnte sich beim Dreikampf mit Pl. 10 im Mittelfeld des großen Teilnehmerfeldes behaupten. Den 800m- Lauf teilte er sich klug ein und erreichte in der starken Konkurrenz mit 3.26min einen sehr guten dritten Platz. Diese Leistung ist umso höher zu bewerten, denn infolge eines Körperkontaktes mit einem anderen Läufer stürzte er und verlor dadurch wertvolle Sekunden.
In der W 11 starteten Lisa und Lena Stoler über die 50m, im Weitsprung und über die 800m. Leider schafften sie es nicht in das Sprintfinale. Im Weitsprung erreichte Lena mit 3,23m den 9. Platz, für Lisa bedeuteten 2.94m Rang 13.
Über die 800m. startete Lisa leider zu schnell, musste dann viel Tempo rausnehmen und erreichte das Ziel als Sechste in 3.48 min. Lena konnte sich in der sehr guten Zeit von 3.09min den 4.Platz sichern.
Am Sonntag ging Erik Stoler in der M12 zunächst an den Start über 75m. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 11.21 s setzte er gleich im Vorlauf ein Zeichen an die Konkurrenten. Im Finale gelang ihm ein weiterer schneller Lauf. Er lief in 11.31 s als Erster durchs Ziel.  Sofort im Anschluss musste er im Weitsprung starten und qualifizierte sich für das Finale. Zwei gute, weite Sprünge konnten jedoch wegen Übertretens leider nicht gewertet werden. Mit einem Sprung über 3.87m und Platz 3 durfte er dennoch sehr zufrieden sein, denn die Entscheidung fiel denkbar knapp aus: Hisko Weber /Blau- Weiß Borssum siegte mit 3.92m vor Paul Fangmeyer / SV Groß Hesepe, der 3,88m weit sprang. Mit einer tollen Zeit von 2.51 min und Platz 3 über 800m bewies Erik seine Vielseitigkeit.

Es war ein erfolgreiches Wettkampfwochende für die MTV`ler, die zumeist , trotz der langen Trainingspause in den Sommerferien, ihre Leistungen verbessern konnten.

Hier noch einige Fotos:

Der Name Fortuna Nkengue ist allen Leichtathletikfans in Wittmund und darüber hinaus bestens bekannt. Nach dem Gewinn mehrerer Meisterschaften (u.a. Landesmeisterin im Kugelstoßen und Vizemeisterin im Speerwurf - wir berichteten darüber) hat es die Ausnahmeathletin aus den Reihen des MTV-Wittmund jetzt auf die Titelseite des LSB Magazins des Landessportbundes Niedersachsen geschafft. Das von Debbie Jane Kinsey aufgenommene Titelfoto zeigt NLV-Landestrainerin Mehrkampf Beatrice Mau-Repnak mit Fortuna Ornella Nkengue bei einer Trainingseinheit im Sportleistungszentrum Hannover:

 

 

LEICHTATHLETIK - Mads Regner und Fortuna Nkengue in Papenburg erfolgreich

 

PAPENBURG/AURICH/WITTMUND. (Ah) Im Papenburger Waldstadion haben jetzt gleich mehrere Leichtathletikmeisterschaften stattgefunden: Die Mehrkampfmeisterschaft und die Langstaffeln in den Wertungen als Bezirksmeisterschaft Weser-Ems, Landes- sowie Norddeutsche Meisterschaft. Die fünf ostfriesischen Vereine brachten dabei je zwei Norddeutsche- und Landesmeistertitel, zwei Vizelandesmeisterschaften und insgesamt sieben Bezirksmeistertitel mit nach Hause. Beteiligt waren Vereine aus Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

Erfolgreichste Athletin war wieder einmal die Wittmunderin Fortuna Ornella Nkengue, die im Vier- und Siebenkampf der weiblichen Jugend U 18 jeweils alle Titel der drei Wertungen gewann. Im Vierkampf lag sie mit 3184 Punkten deutlich vor Vivien Ernst vom SC Neubrandenburg (3057 Punkte) und im Siebenkampf mit 5024 Punkten deutlich vor Jeanne Alipoé (VfL Eintracht Hannover, 4859 Punkte). Dabei machte ihr eine leichte Verletzung des Musculus gluteus maximus zu schaffen, die sie sich im Vorfeld bei einer Landung im Weitsprung zugezogen hatte. Davon unbeeindruckt zog Nkengue den zweitägigen Wettkampf routiniert durch. Sie lief im Vierkampf die 100 Meter (m) Hürden in 14,65 Sekunden (Sek.), sprang 1,60 m hoch, stieß die Vier-Kilogramm-Kugel auf 13,50 m und sprintete die 100 Meter in 12,83 Sek.

Für den Siebenkampf kamen am zweiten Tag noch 5,03 m im Weitsprung, 32,97 m im Speerwurf und 2:26,33 Minuten (Min.) über die 800 Meter dazu. Die MTV-Trainer Gertrud und Bernd Kollenbroich sowie Kadertrainerin Beatrice Mau-Repnak aus Hannover waren daher mit den Nkengues Leistungen zufrieden. Nächstes Ziel ist die Deutsche Mehrkampfmeisterschaft Ende August im bayerischen Vaterstetten. In der aktuellen Deutschen Bestenliste im Siebenkampf belegt Fortuna Nkengue den fünften Platz.

In der gleichen Altersklasse kämpfte auch Merle-Marija Iken vom MTV Aurich. Sie startete jedoch nur im Vierkampf, wo sie mit insgesamt 2640 Punkten als Norddeutsche auf Platz 15, in Niedersachsen auf Rang 13 und in der Weser-Ems-Wertung auf Position vier von insgesamt 35 Teilnehmerinnen kam. Trainer Stephan Janssen freute sich hier besonders über die neue Bestleistung im Kugelstoßen mit 9,23 m.

Der Esenser Mads Regner, der für den MTV Aurich startet, sicherte sich den Bezirksmeistertitel im Vierkampf mit zwei neuen Bestleistungen und 2098 Punkten. Erstmals sprintete er die 100 Meter in 11,95 Sek. und stieß die Kugel 10,34 m weit. Dazu sprang er 5,06 m weit und 1,58 m hoch. Sein Vereinskamerad Max Reinhardt sicherte sich dahinter die Vizemeisterschaft mit 1969 Punkten knapp vor Fabian Loose (Osnabrücker TB), der auf 1947 Zähler kam. Reinhardt lief 12,87 Sek. über 100 Meter, sprang 4,91 m weit, stieß die Kugel auf 10,67 m und sprang mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Hochsprung über 1,50 m. Der dritte Auricher im Bunde Hannes Pilk musste nach 4,50 m im Weitsprung verletzt aufgeben.

Bezirksmeister sowie jeweils Vizelandes- und Norddeutscher Meister wurde auch die dreimal 800-Meter-Staffel der weiblichen Jugend U 20 des VfL Germania Leer in der Besetzung Ida Moll, Aiske Frerichs sowie Lea Sophie Book.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 09.07.2021

 

 

Mehrere Meisterschaften standen in den vergangenen zwei Wochen auf dem Plan! Trotz kurzer Vorbereitungszeit nahmen zehn Athlet*innen an den Wettkämpfen teil und kehrten mit einem Titel und diversen vorderen Plätzen heim.

Offene Kreismeisterschaften in Delmenhorst

Für den MTV ging nach fast zweijähriger Wettkampfpause Christian Kutzick in der Altersklasse der U20 an den Start. Trotz der eingeschränkter Saisonvorbereitung übersprang er 1,66m und erreichte einen guten 4. Platz in der leistungsstarken Konkurrenz. Die 100m lief er in 12.57 s und konnte sich über eine neue persönliche Bestzeit freuen.

(Bild: Delm_01; 
Christian Kutzick)

 

Ostfriesische Meisterschaften der U14/U 16 in Leer


Die U14/U16 Athletinnen trafen sich in Leer, um ihre Einzelmeister zu ermitteln.
Lea Bolinius /U14 war die erfolgreichste Wittmunderin.
Mit großem Vorsprung wurde sie im Ballwurf mit der hervorragenden Weite von 35.50m Ostfriesische Meisterin.
Mit übersprungenen 1,26m (persönliche Bestleistung) schaffte sie einen guten 4.Platz und konnte mit 3,58m (8.Pl.) im Weitsprung den Tag erfolgreichen abschließen.
Für Kendra Janssen, Jasmina Ennen und Lara Richter war es der erste Start in einem Freiluftwettkampf.
Im Hochsprung wurde Kendra siebte mit einer übersprungenen Höhe von 1.10m.
Ihre besten Platzierungen erreichten im Ballwurf Jasmina Ennen mit 24.50m/ 4.Platz und Lara Richter mit 24m/5.Platz.

v.l.: Lara Richter, Jasmina Ennen, Kendra Janssen, Lea Bolinius

 

Ostfriesische Meisterschaften in Warsingsfehn U12


In Warsingsfehn freuten sich viele Kinder der U12 auf ihren Wettkampf. Die Teilnehmerzahlen sind in dieser Altersklasse hoch und so mussten sich die fünf MTVler, die allesamt noch kaum bzw. keine Wettkampferfahrung hatten, jeweils starker Konkurrenz stellen. Lannah Hoffmeister, erst Jahrgang 2012, erreichte in der Gruppe der 10jährigen hervorragende Leistungen und Platzierungen.  In sehr schnellen 8.41s/3.Pl. lief sie die 50 m und konnte auch im Weitsprung mit einer Weite von 3,62m /4. Pl. überzeugen. Mit einer Zeit von 3.21 min über die 800m / 8. Pl. und 14m im Wurf /13.Pl. konnte sie in der höheren Altersklasse gut mithalten. Auch Alina Stein-Harms (10 J.) überzeugte mit sehr guten Leistungen in allen Disziplinen und konnte sich vorne platzieren. Sie wurde mit ausgezeichneten 3.80m Vizemeisterin im Weitsprung. Die 50 m lief sie in schnellen 8.58s /8.Pl., die 800 m in 3.32 min /11.Pl., warf den Ball 17 m weit und erreichte damit einen guten 6. Platz. In der Altersklasse M10 schaffte es Harro Huntemüller ins Finale und durfte sich am Ende über seine 21m im Wurf und dem 8. Pl. freuen. Mit 2,80m im Weitsprung landete er auf dem 15.Platz.
Jana Jancheski zeigte in allen Wettbewerben recht ausgeglichene Leistungen. Sie erreichte mit einem 12. Platz im Wurf (14,50m) und einem 15. Pl. im 800m- Lauf (3:40,53min) ihre besten Platzierungen. Im Weitsprung schaffte sie 2.97m und die 50m absolvierte sie in 9,95 s. Jenna Stüwe hatte als Neuling in der Leichtathletik erst zwei Trainingstage absolviert. Sie sprang 3,26 m weit, verfehlte das Finale nur um 10cm. Auch mit ihren Leistungen im Sprint in 9.35 s und beim Ballwurf /13m durfte sie sehr zufrieden sein. Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Leistungen!

 


MTV Wittmund


LEICHTATHLETIK - Region mit sieben Vereinen bei Meisterschaft in Göttingen vertreten – Wittmunderin überzeugt in U 18

GÖTTINGEN/WITTMUND. (AH) Darauf haben die Leichtathleten sehnsüchtig gewartet: Endlich wieder große Meisterschaften in toller Atmosphäre. In Göttingen hat jetzt die Landesmeisterschaft des Leichtathletik-Verbandes Niedersachsen/Bremen stattgefunden. Insgesamt waren 164 Vereine mit 851 Teilnehmern am Start. Bei bestem Wetter wurden zahlreiche Bestleistungen erzielt.

Altersklasse U 20

Die Ostfriesen reisten insgesamt mit sieben Vereinen an und trugen bei den Erwachsenen drei Meistertitel und zwei Bronzemedaillen nach Hause. Erfolgreichster Athlet war Felix Eberl von der Emder Laufgemeinschaft. Der im Sportinternat Hannover trainierende, aber noch für seinen Heimatverein startende Eberl, gewann bei den unter Zwanzigjährigen die 1 500 Meter (m) und 3 000 m.

Die dritte Goldmedaille holte sich Eike Bergmann vom SV Georgsheil im Kugelstoßen. Nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr holte sich Bergmann in Göttingen erstmals den erhofften Titel. Die zweite Bronzemedaille erkämpfte sich Amke Dirks von Fortuna Wirdum im Hammerwerfen. Mit einer bisherigen Bestleistung von 41,25 m war der Titel zwar nicht in Reichweite, aber der zweite Platz anvisiert. Nach vier Fehlversuchen konnte sie sich jedoch nur noch auf 36,44 m im letzten Versuch steigern.

Den Platz auf dem Treppchen verpassten bei den Männern Till Meyerhoff (TV Norden) über die 200 m in 22,91 Sekunden (Sek.) und Christoph Nolting (VfL Germania Leer) im Speerwurf mit 48,19 m. Beiden blieb nur der undankbare vierte Platz.

Altersklasse U 18

In der Altersklasse U 18 kehrten die ostfriesischen Vereine mit einem Titel, drei Vizemeistern und einer Bronzemedaille zurück. Erfolgreichste Athletin war Fortuna Nkengue vom MTV Wittmund. Sie lebt und trainiert im Sportinternat Hannover, startet aber nach wie vor für ihren Heimatverein und wurde von ihrer Trainerin Gertrud Kollenbroich betreut. Ihren Landesmeistertitel holte sich Nkengue im Kugelstoßen und unterstrich damit die Klasse der ostfriesischen Werfer. Mit hervorragenden 14,70 m und persönlicher Bestleistung ließ sie die Zweite Nele Lauren Stahl mit 12,23 m um mehr als zwei Meter hinter sich. Die ambitionierte Mehrkämpferin Nkengue zeigte auch im Speerwurf trotz einiger technischer Fehler ihre Vielseitigkeit: Mit 35,84 m lag sie zwar klar hinter der Spezialistin Christina Lahrs (TSV Wehdel, 42,03 m), sicherte sich aber dennoch die Vizemeisterschaft. Zusätzlich sprintete Nkengue über die 100 m Hürden in 14,47 Sek. und einer weiteren Bestleistung auf Platz vier, wobei sie mit der Dritten Felina Kerl (LG Weserbergland) zeitgleich die Ziellinie überquerte. Hier gab letztlich der optische Vergleich im Zielfoto den Ausschlag. Einen weiteren vierten Rang belegte sie im Weitsprung mit einer persönlichen Bestleistung von 5,55 m hinter Emily Pischke (Hannover 96) mit 5,61 m.

In der männlichen Jugend war Thilo Schüler von Fortuna Wirdum der erfolgreichste Athlet. Obwohl noch dem jüngeren Jahrgang angehörig, sprang er im Dreisprung mit 12,08 m hinter Aaron Purschwitz (TSV Asendorf, 13,14 m) auf den Silberrang. Über die 400 m Hürden lief Schüler in 61,34 Sek. und mit Bestleistung auf Platz drei und kam im Weitsprung mit 6,21 m auf den vierten Platz hinter Ole Stein (TSV Wehdel, 6,47 m).

Eine Vizemeisterschaft sicherte sich auch Tim Sandmann (TV Norden) im Diskuswerfen mit 39,43 m hinter dem Sieger Mike Funck (TV Jahn Walsrode, 41,28 m). Beide erzielten ihre Bestweiten bereits im ersten Versuch. Sandmann erreichte zudem mit 12,35 im Kugelstoßen noch einen fünften Platz.

Altersklasse U 16

Mit breiter Brust kehrten die ostfriesischen Athleten der Altersklasse U 16 zurück. Trotz der heißen Temperaturen kamen sie auf eine bemerkenswerte Ausbeute: Je zweimal Gold und Silber sowie fünfmal Bronze erbeuteten die 14- und 15-Jährigen. Herausragend waren die Leistungen von William Wolzenburg aus der Werferdomaine des SV Georgsheil. Wolzenburg gewann sowohl das Diskuswerfen wie auch das Kugelstoßen souverän. Den ein Kilo schweren Diskus schleuderte er sogar zweimal über die 50-Meter-Marke, blieb aber mit 50,31 m noch deutlich unter seiner Bestleistung. Ein starker Wind, der sich beim Diskus sogar leistungssteigernd auswirken kann, sorgte bei den jungen Athleten jedoch eher für Probleme. Hinter Wolzenburg warf Enno Dirks (Fortuna Wirdum) das Gerät auf 45,91 m, doch auch er blieb gut einen Meter hinter seiner Bestweite zurück. Bis zum dritten Versuch führte Dirks den Wettkampf sogar noch an. Insgesamt war es ein beeindruckender Doppelsieg für die Ostfriesen, den Max Reinhardt vom MTV Aurich als Dritter hätte komplett machen können. Doch auch dieser haderte im Wettkampf mit der Technik, sodass am Ende eine Weite von 35,90 m für ihn notiert wurde. Vor ihn schob sich noch David Lötsch (LG Göttingen) mit nur einem gültigen Versuch auf 36,44 m.

Das ostfriesische Werferteam sorgte auch beim Kugelstoßen für Dominanz: Wolzenburg zeigte mit der Vier-Kilo-Kugel eine fabelhafte Serie mit Stößen allesamt jenseits der 15-Meter-Marke. Der weiteste kam genau auf 16 Meter und bestätigte damit seine erst kürzlich aufgestellte Bestleistung von 16,06 m. Mit diesen Leistungen ist der junge Athlet auch in der aktuellen deutschen Bestenliste ganz oben mit dabei und kann mit guten Aussichten in die Deutsche Meisterschaft in Hannover gehen. Hinter Wolzenburg kam Samuel Kedzierski von der LG Weserbergland mit 13,30 m auf Platz zwei und Max Reinhardt als einziger Drehstoßer auf 10,98 m und den Bronzerang.

Bei den 15-Jährigen über 300 Meter lief Mads Regner aus Esens, der für den MTV Aurich startet, ein beherztes Rennen und belohnte sich mit einer neuen Bestzeit von 38,71 Sek. und dem dritten Rang aus zwei Zeitläufen. Nur drei Hundertstel langsamer lief Paul Biebl (Garbsener SC) als Sieger des zweiten Zeitlaufs. Regner hatte allerdings schon ein großes Programm in den Beinen: 80 Meter Hürden in 12,20 Sek. (sechster Platz), Weitsprung mit 5,44 m (5.) und Hochsprung mit 1,58 m (5.). Im gleichen Hochsprungwettbewerb kam Enno Dirks mit derselben übersprungenen Höhe aber weniger Fehlversuchen sogar noch auf den Bronzerang. Die Zwillingsbrüder Jonas und Hannes Bigalski (MTV Aurich) erliefen sich über die beiden Stadionrunden (800 m) in 2:22,11 Min. Platz zwölf (Jonas) und in 2:37,30 Min. Rang 13 (Hannes).

Mit großer Spannung und lauten Anfeuerungen von der Tribüne wurden die Staffeln verfolgt. Bei den Jugendlichen über viermal hundert Meter war der MTV Aurich mit Jonas Bigalski, Lasse Struckmeyer, Hannes Pilk und Mads Regner ein Favorit auf den Titel. Doch beim letzten Wechsel auf die Zielgerade zwischen Pilk und Regner stimmte die Feinabstimmung in vollem Lauf bei der Stabübergabe nicht: Der Stab fiel zu Boden und der Traum vom Sieg zerplatzte. Struckmeyer, der über 100 Meter Vierter im Vorlauf mit 12,65 Sek. wurde, hatte seinen Finallauf abgesagt, da er sich zuvor schon einen tollen dritten Platz über die 80 m Hürden erlaufen hatte (12,37 Sek.).

 aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 29.06.2021
 
 


Der MTV Wittmund bietet ab Freitag, 02. Juli einen Laufkursus für Laufeinsteiger an. Der Kurs richtet sich an Mitglieder und Nicht-Mitglieder.
Innerhalb von 9 Wochen erleben die Teilnehmer durch langsam aufbauendes Training einen schonenden Einstieg in den Ausdauersport mit dem Ziel 30 Minuten am Stück zu laufen. Dabei werden sie Schritt für Schritt durch Abwechslung von Geh- und Laufeinheiten an das Laufen herangeführt. Trainiert wird wöchentlich dienstags und freitags.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Arne Meinert unter:

04462-923362 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hier ein paar Fotos von den wieder angelaufenen Trainingsstunden der Kinder-Leichtathletikgruppe:

 

 

Hervorragende Leistungen trotz Corona...

 

Leider gab es  im vergangenen Jahr nur sehr wenige Wettkämpfe für unsere Leichtathlet*Innen. Dennoch konnten einige MTVler mit Bestleistungen glänzen.

Herausragend war der 4. Platz für Fortuna O. Nkengue bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Mit dieser Leistung konnte sie sich den 4. Platz in der Deutschen Bestenliste sichern und erhielt abermals die Bestennadel vom DLV. Fortuna gehört nun dem Bundesnachwuchskader an.
 
Auch der jüngere Nachwuchs zeigte sich in Bestform und platzierte sich  auf ostfriesischer Ebene vorne: Der elfjährige Erik Stoler vom MTV Wittmund war mit drei Meistertiteln der erfolgreichste Leichtathlet bei den Ostfriesischen Regionsmeisterschaften in Warsingsfehn . 
Gegen eine starke Konkurrenz setzte er sich mit persönlichen Bestleistungen im Weitsprung (3,85 Meter), über 50 Meter (8,19 Sekunden) und im Ballwurf (30 Meter) durch. Mit dieser beeindruckenden Vorstellung hat Erik sein positive Leistungsentwicklung der vergangenen Monate bestätigt. 
 
Bei den Meisterschaften der Ostfriesischen Mehrkämpfer*Innen gingen Lea Bolinus  und Magdalena Horn in der Altersklasse W14 an den Start. Gegen starke Konkurrentinnen schaffte es Magdalena im Dreikampf auf den fünften Platz, dicht gefolgt von Lea auf Platz sieben. Einen weiteren siebten Platz belegte Lea im Vierkampf. Beiden Athletinnen gelangen im Wettbewerb persönliche Bestleistungen: Magdalena sprang 3,92 Meter weit und Lea erzielte im Ballwurf 28 Meter. Mit dem Gesamtergebnis konnten beide angesichts eingeschränkter Vorbereitungszeit sehr zufrieden sein. Beim Sprint-Sportfest in Aurich  siegte Magdalena über 75m in 11.23 s.
 
              
       Erik Stoler                  Magdalena Horn und  Lea Bolinius
 
2021:
Was tun, wenn die Hallen geschlossen sind?
Unter Beachtung der Coronaregeln nahm das Training der Leichtatlet*Innen wieder Fahrt auf: Es wurde im Wald trainiert:

Auch die MTV-OSSILooper*Innen haben ihre Vorbereitungen für die Teilnahmeam OSSILOOP zeitig begonnen und durch kontinuierliches Training mit ihren Leistungen überzeugt. Etliche MTVler*Innen gingen an den Start und konnten sich als Dörlooper feiern lassen. Besondere Anerkennung verdient die Leistung des neunjährigen Mattis Arndt. Er absolvierte mit einem hervorragenden Ergebnis,gemeinsam mit seiner Mutter, alle sechs Etappen. 

 
 
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH allen Athlet*Innen, die für den MTV gestartet sind.
 
 
 
SPORTSTÄTTEN - Neid auf den Nachbarlandkreis gibt es nicht – Leichtathleten und Bogenschützen warten

Ostfriesland. (KKR) Der Nachbar hat es vorgemacht: In Friesland sind die Sportstätten seit Montag wieder für den Individualsport geöffnet. Aber zieht der Landkreis Wittmund nach? Gertrud Kollenbroich vom MTV Wittmund und Willi Jacobs vom SC Dunum üben sich bislang in Geduld.

 

BILD: Pixabay
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FRIESLAND/OSTFRIESLAND. Ob 100-Meter-Sprints, Intervallläufe oder einfach nur gemütlich gejoggte Runden auf der 400-Meter-Rundbahn in einem Stadion – die allermeisten Sportler können von solchen Aktivitäten derzeit nur träumen. Die Sportstätten im Wittmunder Kreisgebiet sind geschlossen und an Vereinssport ist nicht zu denken. Da geht der neidische Blick rüber in den Nachbarlandkreis, denn in Friesland sind die Sportstätten für den Individualsport seit dem 1. März wieder freigegeben. Neidisch? Nicht, wenn man Gertrud Kollenbroich fragt. „Wir warten auf die Öffnung unseres neuen Stadions“, sagt die Leichtathletik-Spartenleiterin des MTV Wittmund, „da wäre eine Training im Moment sowieso noch nicht möglich. Und in eine Halle möchte ich persönlich im Moment auch gar nicht rein.“ Die Hoffnung auf ein baldiges Sporttreiben ist natürlich groß, im November haben die Athleten zuletzt ein Training genossen. Über die Winterzeit gab es für die Größeren Übungspläne, aber das ersetzt natürlich nicht das gemeinsame Training auf dem Platz. „Viele Kinder haben ja so gar keine Bewegung – auch in der Schule nicht. Da werden oft nur die Kernfächer unterrichtet“, moniert Gertrud Kollenbroich. Umso mehr freut sie sich darauf, hoffentlich bald auch im neuen Stadion loslegen zu dürfen. „Eigentlich ist alles fertig, wir warten nur noch auf die Freigabe“, schürt die Spartenleiterin die Hoffnung auf ein baldiges Go. Der Kontakt zum Bauherrn, dem Landkreis, ist ständig da. „Wir sind auf Standby, und sobald wir grünes Licht bekommen und primär natürlich Corona uns lässt, geht es los.“ Insgesamt üben sich die Vereine im Landkreis Friesland noch vorbildlich in Geduld. Lediglich von Alfred Helmers, Vorsitzender des Kreissportbundes Wittmund, habe es eine Anfrage zur Öffnung der Sportstätten gegeben, sagt Landkreis-Pressesprecher Ralf Klöker.

Auch die Bogenschützen vom SC Dunum sind zurückhaltend und harren der Dinge, die da kommen. Als Individualsportler hätten sie eigentlich schon seit längerem wieder trainieren dürfen, allerdings findet das Wintertraining in Hallen statt – und die sind geschlossen. Ganz nachvollziehbar ist das für Willi Jacobs, Spartenleiter der Bogenschützen und Geschäftsführer des SCD, allerdings nicht. „Ich habe auch schon gehört, dass in Turnhallen zu zweit Zirkeltraining ausgeübt werden darf“, sagt er. Aber beschweren will er sich nicht. Es wäre nämlich auch schwierig bis unmöglich, ein effektives Training auf die Beine zu stellen, wenn nur zwei Personen zugleich auf mehr oder minder engem Raum trainieren dürfen. „Anderthalb Stunden lang wird geschossen, um die Kraft zu trainieren und die Konzentration über ich sag mal 100 Schuss aufrecht zu erhalten“, erklärt er. „Wenn dann nur zwei Leute schießen dürfen aber 20 wollen, dann wird das den Sportlern nicht gerecht.“ Allerdings habe fast jeder, der ein bisschen ambitioniert schießt, auch zuhause eine Scheibe. „Da werden die Entfernungen dann ein bisschen kürzer und die Auflagen selbst gebaut“, erklärt Willi Jacobs. Er hofft, dass die im vergangenen Jahr ausgefallene Bezirksmeisterschaft in diesem Jahr stattfinden kann – sie würde im Mai zum 20. Mal in Dunum stattfinden. „Wir haben das Konzept schon eingereicht, aber ob es genehmigt wird, wissen wir noch nicht“, sagt der Spartenleiter.

Zunächst einmal geht der gespannte Blick aller Sportler auf die heutige Bund-/Länderkonferenz – genauso wie der des Landkreises. Denn auch Ralf Klöker verweist darauf, dass erst nach Bekanntgabe der Beschlüsse Äußerungen zum Thema Sportstättenöffnung möglich seien.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 03.03.2021

 

Thomas Meents aus Hohenkirchen, früher Carolinensiel, hat ein Konzept für einen übergeordneten Lauftreff in unserer Region entwickelt Er stellt seine Idee vor:

"Ich habe mir ein Konzept überlegt, wie wir vielleicht eine Bindung zwischen unseren Lauftreffs herstellen und auch neue Laufstrecken kennenlernen können: Zusammen mit den Lauftreffs Carolinensiel und/oder Jever sowie Wittmund wird ein Jahreslauf organisiert. Alle drei Wochen (entspricht 17 Läufe im Jahr) gibt es eine neue Strecke, die von den Teilnehmern gelaufen werden. Die Teilnehmer können also innerhalb der drei Wochen selbst bestimmen wann sie die Strecken laufen. Die Streckenplanung erfolgt durch ein festes Strecken-Komitee bestehend aus je zwei Personen aus jedem Lauftreff. Das Komitee einigt sich auf eine Strecke und verschickt sie per E-Mail an die Teilnehmer bzw. auch an eigens dafür erstellte WhatsApp-Gruppe. Damit die Teilnehmer keine weiten Strecken mit dem Auto zurücklegen müssen, wird bestimmt, dass der entfernteste Startpunkt maximal 10km vom Lauftreff-Treffpunkt entfernt sein darf. Für Hohenkirchen wäre das bspw. Hooksiel, für Carolinensiel bspw. Werdum. Damit auch ortsfremde Läufer die Strecke finden soll an jeder Kreuzung ein roter Stein hingelegt werden. Teilnehmen dürfen Läufer und Walker mit einer Laufuhr bzw. Lauf-App damit das Ergebnis überprüft werden kann. Jedoch kann bestimmt werden ob die Zeit mit ausgewertet werden soll. So kann am Ende des Jahres eine Bestenliste „Zeit“ erstellt werden. Eine Bestenliste „Die meisten Kilometer je Teilnehmer/Lauftreff“ wird auf jeden Fall erstellt. Dörlooper ist, wer 15 Strecken gelaufen ist. Teilnahme ist kostenlos.

 Noch ist es nur ein Konzept wo noch alles offen und nichts beschlossen ist. Hättet ihr Interesse?"

Darauf kam folgende Antwort von Arne Meinert vom MTV-Wittmund:

"Haben wir und wir haben bislang 16 Läuferinnen und Läufer. Die Strecken sind ca. 10 km lang und sollen dann, sobald sie geschafft sind, mir gemeldet werden. Die Nachricht sollte aber weiter verbreitet werden. Vor allem bei den Mitgliedern des MTV. Der Start hat schon begonnen. Ich habe am Dienstag erst davon erfahren und gestern Abend die Rückmeldung bekommen, dass wir genug motivierte Mitglieder haben, so dass wir uns entschieden haben mitzumachen. Bernhard Evers unterstützt bei der Organisation. Die erste Etappe muss bis zum 31.01.21 gelaufen sein. 

Hier ist sie:

 

Und hier der link bei Komoot: Da kann jede/r dann sein/ihr Mobiltelefon als Navi nutzen.

https://www.komoot.de/tour/300654555?ref=aso&share_token=aeEg0EYlad55X13VZ2wk7789Ovi2dCj7CvBa1SlsIfprZRpvK1

Vielleicht gibt es ja in Euren Abteilungen Interessierte, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten? Es wäre schön, wenn Ihr auch noch die Werbetrommel rührt. Rückfragen an

Arne Meinert
Baumstraße 1
26409 Wittmund

Tel.: 04462-923362
Mobil: 0176-68222127

 

 

 

AUSDAUERSPORT - Edzard Wirtjes verrät Tipps für das Laufen im Dunkeln

Edzard Wirtjes setzt beim Laufen im Dunkeln auf Stirnlampen.BILD: Wolf-Rüdiger Saathoff
Edzard Wirtjes setzt beim Laufen im Dunkeln auf Stirnlampen.BILD: Wolf-Rüdiger Saathoff

Nach der Zeitumstellung wird es schon früh dunkel. Wer dann noch Lust auf Bewegung hat, ist gut beraten, einige Dinge zu beachten. Ossiloop-Organisator Edzard Wirtjes verrät, worauf es beim Laufen im Dunkeln ankommt.

Frage: Worauf kommt es beim Laufen in den kommenden Monaten grundsätzlich an?

Edzard Wirtjes: Anders als im Sommer, ist es im Winter schwieriger, die Menschen zum Laufen zu bewegen, weil es morgens oder abends dunkel ist. Da ist viel Motivation gefragt, um ins Freie zu gehen. Aber es lohnt sich. Wer es im Winter regelmäßig schafft, raus zu gehen, stärkt sein Immunsystem. Ein Aspekt, der auch gerade jetzt in der Grippe- und Erkältungszeit bedeutsam ist. Damit positive Effekte für das Immunsystem auftreten, sollten drei Einheiten pro Woche absolviert werden, jeweils mit einem Tag Pause dazwischen. Wichtig ist, dass man sein richtiges Tempo findet. Dafür ist es hilfreich, wenn man nach Puls läuft.

Frage: Weshalb die Pausen?

Wirtjes: Sie sind wichtig, damit sich der Körper erholen kann. Wer es übertreibt, dem werden schnell die Schwachpunkte seines Körpers aufgezeigt. Dazu zählt beispielsweise das Bindegewebe. Häufig stellen sich Knochenhautreizungen am Schienbeinbereich ein. Ebenso ist das Knie ein Problembereich. Dann leidet der Meniskus.

Frage: Was ist nun das A und O beim Laufen in der Finsternis?

Wirtjes: Dabei kommt es auf zwei Dinge an. Zum einen ist wichtig, dass ich gesehen werde. Beispielsweise von Autofahrern. Zum anderen geht es darum, dass ich sehen kann, wohin ich laufe, um rechtzeitig Stolperfallen zu erkennen.

Frage: Wie werde ich für andere gut sichtbar?

Wirtjes: Mittlerweile kann ich mich von Kopf bis Fuß einkleiden, sodass ich das Licht der Autos reflektiere. Es gibt Mützen, Jacken, Westen, Hosen und Schuhe, die Reflektoren aufweisen. Je größer, desto besser. Dazu kommen Arm- oder Beinbänder, die konstant leuchten oder blinken.

Frage: Für das eigene Sehen ist doch eine handliche Taschenlampe ausreichend, oder?

Wirtjes: Sie ist aber eher unpraktisch, weil man sie immer in der Hand halten muss. Viel besser sind mittlerweile Stirnlampen. Sie lassen sich komfortabel am Kopf tragen, weil sie immer leichter geworden sind. Darüber hinaus bringen sie viel Licht auf die Straße oder den Weg. So werden Schlaglöcher oder Bordsteine sichtbar. Gefährliche Trittfallen, die einem übel mitspielen können. Das ist mir auch schon das eine oder andere Male passiert, weil ich abgelenkt war. Wer mit Stirnlampen nicht zurechtkommt, der kann auf Lauflichter zurückgreifen, die am Bauch getragen werden.

Frage: Welche Farben sollte die Laufkleidung tragen?

Wirtjes: Ganz oben auf der Liste steht das Neongelb. Es ist der Klassiker. Danach gilt pink als sehr auffällig und gut sichtbar. Kaum nachvollziehbar, dass man immer wieder komplett dunkel gekleidete Läufer abends trifft, die nichts tragen, das irgendwie reflektiert. Das ist sehr gefährlich.

Frage: Wo sollte abends gelaufen werden?

Wirtjes: Möglichst da, wo man sich auskennt. Denn da kenne ich auch mögliche Stolperfallen und andere Hindernisse. Alles andere sind Experimente mit ungewissem Ausgang. Es sollten Straßen, Wege oder Plätze sein, die möglichst beleuchtet sind. Das macht vieles einfacher.

Frage: Gibt es eigentlich abends günstige oder ungünstige Laufzeiten?

Wirtjes: Das ist wohl individuell verschieden. Aber als Richtschnur gilt, dass der Körper zwischen 22 und 6 Uhr ruhen sollte. In dieser Zeit erfolgen die Reparaturarbeiten im Körper. Sie sind wichtig, damit wir fit durch den Tag kommen.

Frage: Es gibt Läufer, die gehen nur mit Stöpseln im Ohr auf die Piste und lassen sich mit Musik oder Hörbüchern beim Laufen berieseln. Was halten Sie davon?

Wirtjes: Kopfhörer sind nicht meine Sache. Man wird leicht abgelenkt. Das ist nicht gut. Sicherheit geht vor, also ohne Stöpsel im Ohr. Aber ich kenne Menschen, die brauchen auch während des Laufens Impulse. Denen ist das Rauschen des Windes oder das Vogelgezwitscher auf Dauer zu langweilig. Ich brauche die Stille und Ruhe beim Laufen. Zeit, um zu sich zu kommen.

Aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 25.11.2020

 

 

Leider musste in diesem Jahr die Sportlerehrung der Stadt Wittmund wegen der Corona – Pandemie ausfallen. Um die erfolgreichen Leichtathlet*innen des MTV Wittmund für ihre besonderen Leistungen bei Meisterschaften auf Ostfriesischer-, Bezirks-, Landes und Bundesebene doch noch zu ehren, lud der Vorsitzende des MTV Wittmund zu einer kleinen Feier auf den Sportplatz der KGS/BBS ein. Neben der Urkunde der Stadt Wittmund überreichte Henning Gralle jedem Leichtathleten ein kleines Geschenk. Er dankte auch den Trainern und Betreuern für ihre erfolgreiche Trainingsarbeit mit den Athlet*innen."


Auf dem Foto sind zu sehen: 
Hintere Reihe, v.l.:
Magdalena Horn, Erik Stoler, Kendra Janssen, Simon Gralle, Felix Beermann,  Fortuna Ornella Nkengue  
Vordere Reihe, v.l.:
Mattis Arndt, Lanah Hoffmeister, Joke Paradies, Alina Harms.

es fehlt: Dennis Altergot

Fortuna Nkengue freute sich über die Bestennadel und einen Blumenstrauß für ihre hervorragenden Leistungen. BILD: Privat

WITTMUND. (AH) Die Wittmunder Leichtathletin Fortuna Nkengue ist mit der bronzenen Bestennadel des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV) ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Feierstunde würdigte der Vertreter des Niedersächsischen Leichtathletikverbands, Eibo Eiben, jetzt die herausragenden Leistungen des 14-Jährigen Nachwuchstalents.

Der DLV ehrt jedes Jahr die 30 erfolgreichsten Leichtathleten in verschiedenen Altersklassen. Fortuna landete 2019 gleich zehnmal in der deutschen Bestenliste: Im Siebenkampf sowie dem Blockmehrkampf (Wurf) ist sie deutschlandweit die Zweitbeste. Auch in der höheren Altersklasse der weiblichen Jugend W 15 gehört sie mit Platz neun und acht zu den erfolgreichsten Sportlerinnen. Spitzenplätze belegte sie außerdem in den Einzeldisziplinen Kugel, Diskus, Hürden und Weitsprung sowie im Blockmehrkampf (Sprint und Sprung).

Ihre guten Leistungen aus dem vergangenen Jahr setzte Fortuna in den vergangenen Wochen bereits in der Halle fort. Derzeit bereitet sich die junge Wittmunderin im Leistungszentrum Hannover intensiv auf die bevorstehende Freiluftsaison vor.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 28.02.2020

Titel und Auszeichnung für MTV Leichtathleten

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Die BBS_Halle in Emden war am vergangenen Samstag der Austragungsort für die Ostfriesischen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften. Neun AthletInnen vom MTV Wittmund kämpften um gute Platzierungen und Meistertitel
Mit neuen persönlichen Bestleistungen wurden Magdalena Horn und Erik Stoler über 60m überlegen Ostfriesische Meister in ihren Altersklassen. Auch über 800m bewiesen sie Schnelligkeit und Ausdauer. Magdalena erreichte einen vierten und Erik einen dritten Platz. Mit einem 5.Pl. im Hochsprung schaffte Erik eine weitere gute Platzierung.

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Vorn dabei waren auch Leni Stafforst mit einem 5. Pl. über 60m ebenso wie Lena Stoler mit einen 6. Pl. über 800m.


Im Rahmen dieser Veranstaltung ehrte die Leichtathletik-Region Ostfriesland ihre Leichtathleten für ihre Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften. Der stellvertretende Vorsitzende, Eibo Eiben, überreichte der erfolgreichen MTV-Athletin Fortuna Ornella Nkengue die Auszeichnung für ihren hervorragenden zweiten Platz im Siebenkampf, den sie im vergangenen Sommer bei den Deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften in Mainz erreichte.

 

 

Wittmunderin mischt bei Deutschen Meisterschaften ganz vorne mit

Wittmund / Mainz: (Jos) Vor etwa einem Monat hat Fortuna Nkengue ihre persönliche Bestleistung im leichtathletischen Siebenkampf auf 3651 Punkte verbessert. Das brachte der 14-jährigen Wittmunderin den Sieg bei der Landesmeisterschaft. In Mainz stand sie nun bei der Deutschen Meisterschaft den besten ihrer Zunft gegenüber – und Nkengue wuchs über sich hinaus. Reihenweise verbesserte sie ihre Bestleistungen. Lediglich im Hürdenlauf klappte nicht alles. Dieses kleine Missgeschick verhinderte, dass sie am Ende ganz oben auf dem Podest stand. Doch mit 3772 Punkten und Rang zwei übertraf sie alle Erwartungen.

Fortuna Nkengue (links) hat mit dem zweiten Platz in Mainz den Sprung in die nationale  Spitze geschafft.   BILD: Gertrud Kollenbroich
Fortuna Nkengue (links) hat mit dem zweiten Platz in Mainz den Sprung in die nationale Spitze geschafft. BILD: Gertrud Kollenbroich

Im Siebenkampf verpasst die 14-Jährige den Titel nur knapp. 3772 Punkte bedeuten eine neue persönliche Bestleistung.

WITTMUND/MAINZ. (AH/Jos) Die Formkurve zeigt bei Fortuna Nkengue steil nach oben. die 14-jährige Leichtathletin aus Wittmund eilt von Erfolg zu Erfolg. Bei der Deutschen Meisterschaft Mainz hat sie nun bewiesen, dass sei im Siebenkampf zur nationalen Spitze gehört. Sie sicherte sich die Silbermedaille und freute sich über den nächsten Höhepunkt in ihrer noch jungen, aber dennoch beeindruckenden Karriere.

Bestmarken fallen

Dabei wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Bei Temperaturen um 30 Grad gingen die 17 Athletinnen in die ersten Disziplinen. Und eine mischte ganz vorne mit: Fortuna Nkengue. Nach 12,95 Sekunden über die 100 Meter, 5,35 Metern im Weit- sowie 1,55 Meter im Hochsprung und 11,74 Meter im Kugelstoß führte sie das Klassement nach dem ersten Tag knapp an. Am zweiten Wettkampftag kam dann der Rückschlag. Beim Hürdenlauf berührte sie die dritte Hürde, kam aus dem Rhythmus und büßte wichtige Punkte ein. Nun kam alles auf die letzten beiden Disziplinen an. Beim Speerwurf wuchs Nkengue noch einmal über sich hinaus und stellte mit 33,75 Metern eine weitere persönliche Bestleistung auf, doch der Vorsprung auf ihre schärfste Konkurrentin schmolz dahin. Im 800-Meter-Lauf versuchte die Wittmunderin alles, lief mit 2:41,42 Minuten die nächste persönliche Bestzeit und musste sich doch geschlagen geben. Sofie Gröninger von der LG Sempt beendete die abschließenden 800 Meter in einer Zeit von 2:36,25 und zog im Gesamtklassement noch an Nkengue vorbei. Gerade einmal neun Zähler lag die Wittmunderin letztlich hinter der Siegerin zurück. Doch der zweite Platz und vor allem das Ergebnis ist aller Ehren wert. Denn erst im Juni hatte sie ihre bisherige Bestmarke auf 3651 Punkte hochgeschraubt. Diesen Rekord hat sie nun bei der Deutschen Meisterschaft mit 3772 Punkten regelrecht pulverisiert.

Nach den Sommerferien wird die 14-Jährige ihr Training weiter intensivieren. Sie hat die Aufnahme in das Niedersächsische Sportinternat geschafft und wird künftig in Hannover lernen und trainieren.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 27.07.2019

 

Siebenkampf: MTV-Sportlerin gewinnt Landestitel - Qualifikation zur Endrunde

Fortuna Nkengue vom MTV Wittmund überzeugte beim Wettkampf in Bad Harzburg.BILD: Lutz Spormann

Fortuna Nkengue vom MTV Wittmund überzeugte beim Wettkampf in Bad Harzburg. BILD: Lutz Spormann
 
Bad Harzburg / Wittmund: (jw) Großer Erfolg für Fortuna Nkengue: Die Wittmunder Leichtathletin ist die beste Siebenkämpferin in der Altersklasse W14 Niedersachsens und Bremens. Die 14-Jährige setzte sich am vergangenen Wochenende beim Wettkampf in Bad Harzburg mit 3607 Punkten gegen mehr als 60 Konkurrentinnen aus Niedersachsen und Bremen durch. Dabei war die Sportlerin des MTV Wittmund am ersten Tag zunächst nicht perfekt in den Wettbewerb gestartet. Im Hochsprung kam sie nicht an ihre Bestleistung heran, steigerte sich dann aber mit 4,91 Metern im Weitsprung und 11,48 Metern im Kugelstoßen kontinuierlich. Im vorletzten Wettbewerb des Tages, dem 100-Meter-Lauf, gelang ihr dann mit 12,93 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Das bedeutete Platz zwei im Vierkampf, der separat gewertet wurde, und nur zwei Punkte Rückstand auf die Siegerin.

Der zweite Wettkampftag begann mit einem fantastischen Hürdenlauf und einem weiteren Rekord: Fortuna lief die Distanz in 12,13 Sekunden – so schnell war sie in einem Wettkampf zuvor noch nie. Beim Speerwerfen hingegen hatte sie zunächst wieder Probleme. Der erste Versuch war ungültig, dann warf sie den Speer 24,72 Meter weit. Alles kam nun auf den abschließenden 800-Meter-Lauf an. Vor dem Rennen lag Fortuna nur knapp in Führung – und die Konkurrenz war stark. Doch die junge Wittmunderin bewies Nervenstärke und lief mit einer Zeit von 2:43,77 Minuten ein tolles Rennen.

Bereits zwei Wochen zuvor hatte sich Fortuna bei der Bezirksmeisterschaft den Titel und die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft U 16 im Siebenkampf gesichert. In Papenburg lief es für das Nachwuchstalent von Beginn an gut: Nach einer soliden Leistung im Kugelstoßen lief sie die 100 Meter erstmals unter 13 Sekunden, sprang 5,06 Meter weit und 1,56 Meter hoch – und wurde mit dieser Leistung Meisterin im Vierkampf.

Am zweiten Wettkampftag stellte sie gleich zwei neue Rekorde auf: Über 80 Meter Hürden lief sie mit 12.23 Sekunden neue persönliche Bestzeit, den Speer warf sie auf eine neue Bestweite von 29,09 Metern. Nach dem 800-Meter-Lauf war es geschafft: Mit einer hervorragenden Punktzahl von 3651 Punkten holte sie sich den Meistertitel vor Nadia Wema vom TV Cloppenburg.

Aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 21.06.2019

 

 

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